Leserstimme zu
Das breifrei!-Kochbuch

Sehr gute Rezepte, einfach nachzukochen

Von: DaniB
10.04.2016

Mit der Geburt unseres zweiten Sohnes wollte ich mich auch nochmal mit dem Thema Ernährung in der Stillzeit / Beikost auseinandersetzen. Da ich bei meinem älteren Sohn mit Breien begonnen habe und sehr zufrieden damit war, dachte ich, ich mache mich auch mal in der ‚breifrei-Bewegung‘ schlau. Der Kösel-Verlag (bei Randomhouse) hat mich dankenswerterweise mit einem Rezensionsexemplar versehen und ich muss sagen, dass sich das Buch lohnt. Zum Inhalt: Nach dem Vorwort wird erklärt, was es mit dem Wort „Breifrei“ auf sich hat, danach gibt es eine Einführung, was sich gut dafür eignet und welche Lebensmittel lieber nicht auf den Babytisch kommen sollten. Das wichtige Thema Nährstoffe wird behandelt und gleich danach wird man mit einem Saisonkalender und Einkaufstipps sowie Tipps zur Küchenhygiene versorgt. Die Rezepte gibt’s schon ab Seite 43, davor wird nochmal genau erklärt, wie sich so ein Kochalltag mit Baby gestaltet und was man unter bestimmten Küchenbegriffen versteht – das wird im Kleinen-Küchen-ABC auf Seite 35 f. erläutert. Die Rezepte, die den Großteil des Buches ausmachen, sind durchwegs schmackhaft und einfach zuzubereiten. Man muss nichts spezielles zu Hause haben, so wie es in manchen modernen Kochbüchern der Fall ist, sondern wird vielleicht sogar nicht mal einkaufen müssen, um die Rezepte nachkochen zu können. Einige Dinge sind allerdings doch breiig in der Konsistenz, so wie das Apfelmus (S. 63). Breifrei bedeutet aber auch: Beikost nach Bedarf, und was das wiederum heißt, kann im schön aufgemachten Kochbuch von Loretta Stern und Anja Constance Gace (Rezepte von David Gansterer) nachgelesen werden.