Leserstimme zu
After passion

Gut, aber leider nicht überzeugend...

Von: Fhina
13.04.2016

VORSICHT, REVIEW KÖNNTE SPOILER ENTHALTEN!!! Kennst ihr das, wenn ein Buch so sehr gehypt wird, dass man es ganz bewusst meidet? Ich glaube das war einer der Gründe, wieso ich After Passion erst jetzt gelesen habe. Zudem hatte ich gehört, dass es irgendwie um One Direction geht und das ist ja nun wirklich keine Band, welche ich höre, aber 1 Milliarde Aufrufe könne am Ende ja eigentlich doch nicht lügen, oder etwa doch? Ich muss ja zugeben, dass ich den ganzen Hype um das Buch absolut nicht verstehe! Also das Buch ist jetzt nicht schlecht, aber meiner Meinung nach auch nicht so gut wie immer alle sagen. Es ist eben das typische New Adult College Buch. Allerdings denke ich, dass man es entweder hasst oder liebt, für mehr ist zwischendrin nicht sehr viel Platz. Was mich wirklich nervte, war dieses ständige Hin und Her zwischen Tess und Hardin, dass noch nicht einmal Hardin, der ja irgendwie echt heiß beschrieben wird, es wieder wettmachen konnte. Wie gesagt, er ist heiß und mich stört nicht mal, dass er oft grummlig ist wie so ein kleiner Brummbär, aber manchmal scheint der gute auch einfach nur total schitzophren zu sein, als wäre er zerrissen in zwei total unterschiedliche Personen; die eine total liebevoll und die andere das totale Arschloch. Und Tessa…oh man! Ich mag, dass die so ehrgeizig ist, weiß was sie will und alles versucht um ihre Ziele zu erreichen, aber sie ist eben auch das typische naive jungfreuliche Mädchen, welches total unsicher ist. Komisch finde ich auch, dass es eine gegewärtige Story ist, sie aber absolut keine Ahnung von irgendwas sexuellen zu haben schein, außer ein bisschen knutschen und angezogen fummeln. Ganz glauben kann ich das in der heutigen Zeit, wo man jeder Zeit online Zugang zu allein möglichen Dingen hat, irgendwie nicht. Außerdem sind alle Teenager irgendwie neugierig und wissen schon wo sie ihre Information herbeziehen können, deswegen fand ich ihre vermeindliche Unwissentheit wirklich etwas unglaubwürdig. Zudem ist die Beziehung zu Noah total komisch. Auf mich wirkten sie mehr wie Bruder und Schwester als Freund und Freundin, aber das mag an der fehlenden sexuellen Spannung liegen, was am Ende aber sicherlich von der Authoren gewollt war, um die sexuelle Spannung zwischen Tess und Hardin brickelnder zu machen. Am meisten nervte mich aber Tess’ Mutter. Ich glaube wir können uns alle darauf einigen, dass diese Frau einfach nur unmöglich und nervig war, ja? Ja! Jetzt aber mal zu Tess und Hardin als “Paar”: Wie ich bereits geschrieben habe, war diese Hin und Her einfach etwas zu viel des Guten. Irgendwie versteh ich auch nicht ganz, wie schnell Tess ihre ganzen Prinzipien und Regeln einfach so über Board wirft, wenn sie doch immer so tut als wüsste sie ganz genau was sie will. Was passiert ist, ist dass sie im Prinzip mit dem nächsten besten Typ in die Kiste springt und sich ihm hingibt. Meiner Meinung nach macht man sowas nicht, vorallem nicht, wenn man so eine Person wie Tessa beschrieben wurde ist, wenn man jemand ist, der sein ganzes Leben bereits geplant hat. Klar ist das natürlich ein Stück weit Charakterentwickung, aber trotzdem wirft man nicht alles aus dem Fenster nur weil man einen heißen Typen kennenlernt. Das ist einfach nur dumm, egal wie alt oder jung man ist. Außerdem verstehe ich nicht, wie sie sich so von einem Typen behandeln lassen kann…? Hat sie denn keinen Stolz? Ich an Tess’ Stelle hätte Hardin mehr als nur einmal den Marsch geblasen! Ich sag nicht mal, dass er ein schlechter Kerl ist, er hat genau so viele Problemchen und Wehwehchen wie Tess, aber das gibt ihm trotzdem nicht das Recht, die Menschen um ihn herum so zubehandeln wie er es nun mal macht. Zusammengefasst kann ich sagen, dass mich bisher die Reihe nicht überzeugt hat. Allerdings werde ich dem 2. Buch noch eine Chance geben weil ich von viele gehört habe, dass es besser sein soll als das erste. Wegen den ganzen oben genannten Dingen kann ich dem Buch leider nicht mehr als 3 Sterne geben. Zur Übersetzung möchte ich noch sagen, dass ich finde, dass das Buch wirklich gut übersetzt wurde, es eine schöne Wortwahl gibt und die Stimmung des Buches durch die Übersetzung nich verloren gegangen ist. Generell lese ich Bücher, wenn möglich, immer in der Original Sprache oder ziehe wenn, die englische Version der Deutschen vor, aber manchmal ist es eben auch schön ein Buch in seiner Muttersprache zu lesen, vorallem wenn man den Alltag ohnehin viel Englisch verwendet.