Leserstimme zu
Ich und Earl und das sterbende Mädchen

Ich und Earl und das Mädchen, Jesse Andrews

Von: Mia M.
17.04.2016

Ich und Earl und das Mädchen, Jesse Andrews Titel: Ich und Earl und das Mädchen Autor/in: Jesse Andrews Originaltitel: Me and Earl and the Dying Girl Aus dem Amerikanischen von Ruth Keen Genre: Kinderbuch Erschienen: 09.11.2015 (Filmausgabe) Verlag: Heyne fliegt ISBN: 978-3-453-27032-9 Seitenanzahl: 301 Seiten Preis: € 8,99 [D] (Broschiert) Quelle Inhaltsangabe: Ein etwas nerdiger Junge. Ein Mädchen, das stirbt. Ein Buch, das einen nicht mehr loslässt Greg ist siebzehn und hält sich am liebsten aus allem raus. Soziale Kontakte vermeidet er, wo immer es geht. Stattdessen dreht er mit seinem einzigen und ziemlich verpeilten Kumpel Earl verrückte Versionen von Filmklassikern. Bis seine Mutter ihn mehr oder weniger dazu zwingt, Zeit mit der unheilbar kranken Rachel zu verbringen. Greg ist alles andere als begeistert. Doch dann stellen er und Rachel überrascht – nahezu geschockt! – fest, dass sie einander wirklich mögen. Gregs ganzes Weltbild ändert sich. Doch den beiden läuft die Zeit davon … Der Autor: Jesse Andrews hat einen Harvard-Abschluss und lebte schon in Spanien und Deutschland (wo er in einer Jugendherberge arbeitete). Er kommt ursprünglich aus Pittsburgh, Pennsylvania, und wohnt derzeit in Brooklyn, New York. Ich und Earl und das sterbende Mädchen ist sein Debüt-Roman. Meine Meinung: Zu diesem Buch eine Rezension zu schreiben ist ziemlich schwer. Ich bin hin- und hergerissen und habe zwiegespaltene Meinungen zu diesem Buch. Schreibstil: Der Schreibstil hat mir gefallen. Er ist total humorvoll, obwohl es eigentlich eine sehr ernste Thematik ist, aber genau das ist es, was das Buch besonders macht. Das Buch wird aus der Ich - Perspektive von Greg erzählt. Charaktere: Greg fand ich okay, er war lieb aber manchmal auch ziemlich anstrengend. Er redete öfters um den heißen Brei und das fand ich ab und zu ziemlich nervig. Allerding war er auch total ehrlich, was ich sehr schätzte. Allgemein war das ganze Buch sehr realitätsnah. Die anderen Charaktere haben mir auch ganz gut gefallen. Die Handlung: Dieses Buch ist sehr realitätsnah und ehrlich, nichts wird verschönert. Der Autor bzw. Greg schreibt alles so, wie er es empfindet. Das habe ich sehr geschätzt. Er schreibt so wie es auch im richtigen Leben ist. Es ist nicht alles so perfekt wie es scheint, sondern genau das Gegenteil. Fazit: Ein sehr spezielles, aber auch realitätsnahes Buch. Ganz anders als erwartet, nicht gut, aber auch nicht schlecht. Das Buch bekommt von mir 2 von 5 Sternen.