Leserstimme zu
After love

Rezension zu "After Love"

Von: Caro
26.04.2016

Erster Satz: Erinnerungen stürmen auf mich ein, während ich in das vertraute Gesicht des Fremden blicke. Meine Rezension: Nachdem ich Band 2 brauchte ich erst einmal eine längere Pause von Tessa und Hardin. Ihr ewiges Hin und Her reizte mich ziemlich, doch ich beschloss, mich noch einmal ihnen zu widmen. Doch meine Meinung zu den beiden änderte sich nicht. Die Beziehung ist wie bekannt ein endloses Chaos, sie streiten sich, trennen sich, können dennoch die Finger nicht voneinander lassen und entscheiden sich dann wieder, es noch einmal zu versuchen. Und genau das geschieht alle paar Kapitel. Tessa sagt, sie brauche Abstand und eine Pause, aber dann sitzt sie immer Zuhause und vermisst ihren Hardin, sodass die beiden täglich voneinander hören..konsequent ist etwas anderes. Auch Hardin war sehr anstrengend..Auf der einen Seite weigert er sich strickt, mit Tessa nach Seattle zu ziehen, aber dann sitzt er in seiner Wohnung und weiß nicht, was er mit sich anfangen soll und fährt darauf hin jedes Wochenende zu Tessa. Da ist die Abneigung gegen die Stadt wie weggeblasen. Hardins Eifersucht auf alles und jeden, der auch nur in Sichtweite von Tessa ist, stört in der Geschichte auch sehr. Abwechslung in die Streitereien der beiden Protagonisten sollen die Charaktere wie Tessas Vater, Lilian, Christian und Kimberly bringen, doch leider wertet das die Geschichte auch nicht auf, sondern sorgen für zwischenzeitlich größeres Chaos. Diesmal war das Ende für mich auch nicht so überraschend wie bei den ersten beiden Büchern. Ich konnte mir denken, worauf es hinauslaufen würde und so war es dann auch. Der zündende Überraschungsmoment, der dafür hätte sorgen können, dass ich Band 4 sofort lesen möchte, blieb daher auch aus. Aber man hat noch einen Grund weiterzulesen, wenn man wissen möchte, wie die beiden mit dem neuen Wissen umgehen. Erzählt wird das Buch aus der jeweils persönlichen Sicht von Tessa und Hardin, sodass man von jeweils beiden mitbekommt, was sie tun und denken. So kann man sich mal von dem einen Charakter erholen, bevor man dann von dem anderen eine Pause braucht. Fazit: Leider ist bei mir der Punkt erreicht, wo ich sage, dass mir Tessa und Hardin zu anstrengend geworden sind. Ihre ewige Streitereien zerren einfach an den Nerven, ihre Inkonsequenz in ihren Aussagen und Verhalten sind unverständlich. 2 von 5 Punkten