Leserstimme zu
Der unrechte Wanderer

Die Rezension bezieht sich auf eine nicht mehr lieferbare Ausgabe.

Rezension "Der unrechte Wanderer"

Von: Alexandra
03.05.2016

Fazit: Zuerst möchte ich anmerken, dass man im Gegensatz zu meiner intelligenten (Ironie, Leute, Ironie!) Vorgehensweise, erst "Der Gottbettler" lesen sollte, da man sonst viele Zusammenhänge nicht richtig versteht. Allerdings sind beide Bücher ineinander abgeschlossene Romane, die auch als solche allein gelesen werden können. Ich war von der Idee eigentlich sehr begeistert. Die Welt der Magier und Zauberer verzaubert einen selbst nahezu in jedem Buch mit. Auch hier wurde man von dem tollen Schreibstil nahezu mitgerissen! Zu Anfang waren die Zusammenhänge sehr unklar, was sich aber schnell gelegt hat. Man musste sein Köpfchen ein wenig anstrengen um mitzukommen. Solche Bücher sind mir auch lieber, als die, die man einfach so herunterließt. Ich möchte gleich anmerken, dass der Wortschatz der Protagonisten sehr derb ausfällt, weshalb ich das Buch nicht unbedingt der jüngeren Generation empfehlen würde, allerdings ist es sonst sehr gut und anschaulich geschrieben. Man erfährt aus der Er-Sie-Es Perspektive, die Sichten von Eldar, Amelia Dusong, Terca, Pirmen und Nerbo Faltahaut, die alle sehr eigene und starke Persönlichkeiten bilden. Vorsicht Spoiler! Das Ende fand ich ein wenig Schade, da plötzlich die "Guten", als die "Bösen" herausgestellt wurden und anders herum. Ich finde man sollte nicht bei so vielen Personen, auf den letzten Seiten noch mal alles verändern... Spoiler Ende! Alles in allem, war ich sehr zufrieden. 3/5