Leserstimme zu
Füreinander bestimmt. Violet und Luke

Violet&Luke

Von: Julia
21.05.2016

Nachdem ich den zweiten Teil beendet habe, wollte ich unbedingt wissen wie es nun weiter gehen würde, wie die Geschichte zwischen Luke und Violet enden würde. Beide hatten ihre Probleme, haben ihre Probleme besser gesagt und in den ersten beiden Büchern hat man sich wirklich auf die beiden konzentriert und nicht nur auf eine Person. Doch bei dem letzten Teil nun hatte ich das Gefühl es würde sich alles nur noch um Violet drehen. Seit dem letzten Buch scheint es ihr irgendwie von Sekunde zu Sekunde schlechter zu gehen und je weiter ich las, desto mehr fragte ich mich was ich im letzten Teil eigentlich verpasst habe. Eigentlich beurteile ich so etwas sehr ungern, aber durch die Tatsache das es eine erfundene Geschichte ist tue ich es nun dennoch. Natürlich kann ich mich nicht in Violet hinein versetzen da ich so etwas nicht durchmachen musste, aber….Sie hat so sehr in Selbstmitleid gebadet das es mir tierisch auf die Nerven ging. Immer war sie es der es so schlecht ging, immer war sie es die man nicht verstand, alles drehte sich wirklich nur um sie. Dabei hat sie an ihrer Seite einen wundervollen Freund, der alles dafür tut nur um sie lächeln zu sehen, der selbst sein eigenes Päckchen zu tragen hat und das ist auch nicht besonders leicht. Doch in diesem Band schien es mir beinahe so als wäre dies Violet vollkommen egal da es ja sowieso nur um sie geht. Die Themen von Luke wurden immer wieder angeschnitten, aber hat man sie vertieft weil sich Violet sorgen um ihn macht? Nein hat man nicht, weil sich Violet einfach keine Sorgen gemacht hat da sich alles nur darum drehte wie schlecht es ihr ging. Argh…tut mir leid ich musste mich gerade einfach so aufregen…Ich mag die Bücher von Jessica Sorensen eigentlich sehr gerne, da sie sehr nachdenklich sind, aber dieses Buch…Ich finde es nicht toll…Das einzige was mir wirklich daran gefallen hat waren Luke, Seth und Grayson und es wird mir weh tun diesem Buch so eine schlechte Bewertung geben zu müssen. Ich versuche hier wirklich noch ein paar Punkte zusammen zu kratzen. Anfangs zog sich im Buch alles so in die Länge und am Ende ist man praktisch durch das Buch gerast, weil so viel auf einmal passiert ist.