Leserstimme zu
Passion. Leidenschaftlich begehrt

Empfehlenswerte und spannende Geschichte

Von: redvioolett
26.06.2016

Inhalt: Das Buch handelt von Serpahina Harper, welche mit ihrer 16-jährigen Schwester in London lebt. Um beide über Wasser zu halten arbeitet Serpahina als Hausmädchen. Als sie einen neuen Job sucht, bietet ihre Freundin ihr Arbeit in Schottland auf einem Anwesen mit Schloss bei Patrick Mansfield an. Er soll unglaublich attraktiv sein, doch er ist auch dafür bekannt, dass er erwartet, dass seine Regeln eingehalten werden. Sie nimmt den Job an und soll sich dort um Bertie kümmern, welche sich aber seit einiger Zeit weigert zu sprechen. Außerdem trinkt er nur Milch und isst Lakritze. Seraphina wiedersetzt sich relativ häufig den Regeln von Patrick, was ihn sehr fasziniert, denn die letzten Kindermädchen lagen ihm immer nur zu Füßen. Von beiden Seiten besteht ein gewisses Interesse, doch kann das gut gehen? Un was steckt hinter den komischen Angewohnheiten und Eigenschaften von Bertie? Meinung: Ich persönlich mochte die Geschichte richtig gerne. Die Charaktere waren mir sehr sympathisch und ich fand auch die Story um Bertie sehr interessant. Außerdem mochte ich den Ort an welchem es gespielt hat, weil es mal etwas anderes war als diese Großstadtgeschichten. Weiterhin war es gut geschrieben und es war leicht zu lesen. Einige Charaktere wurden vielleicht etwas oberflächlich behandelt und es wäre interessant gewesen noch etwas mehr über diese zu erfahren, aber das hat dem Buch keinen Abbruch getan. Das einzige was mir nicht so gefallen hat... SPOILER: ...war teilweise das Handeln von Seraphina in Bezug auf Patrick. Als sich beide schon näher standen hat Serpahina oft erwähnt, dass ihre Liebe nicht funktionieren kann, dass das nicht geht, dass sie nicht weiß was er von ihr will, dass sie aus unterschiedlichen Welten kommen,... Generell kann ich ja ihre Bedenken verstehen, aber gerade gegen Ende kam dieses Gespräch gefühlt tausendmal wieder auf. Patrick hat sie dann immer probiert zu beruhigen und gesagt, dass er sie liebt und alles gut wird, dann hat sie wieder gesagt nein, er wieder doch und so ging das ewig immer wieder hin und her. Vielleicht bin ich da einfach nicht so kitschig, dass ich das nicht so süß finde, aber das hat mich dann irgendwann echt genervt und ich konnte nur noch die Augen verleiern. Alles in allem mochte ich das Buch trotz diesem Kritikpunkt wirklich gerne. Auch die Idee mit dem Kindermädchen und dem Schloss finde ich sehr gelungen. Generell kann ich es also empfehlen, wenn man mal dem Alltag entfliehen möchte.