Leserstimme zu
Die Zen-Gebote des Kochens

Spannend und nicht-alltäglich!

Von: Becky
26.08.2016

Auf dieses Buch war ich bereits in der ersten Verlagsankündigung sehr neugierig gewesen, weil ich mir so wenig darunter vorstellen konnte, es hätte einfach alles sein können. Nun ist es so, dass ich selbst mit dieser Zen-Denkweise und vielem, was damit verwandt ist, aufgewachsen bin und so ist mir das Ganze grundsätzlich nich fremd. Etwas über dieses Buch zu schreiben, ist tatsächlich gar nicht so einfach, man muss selbst mal einen Blick hinein geworfen haben. Um eine Frage aber ganz klar zu beantworten: Es ist kein Kochbuch! Zwar sind ein paar wenige Rezepte darin, aber wegen diesen kauft man dieses Buch sicherlich nicht. Vielmehr berichtet Frank Oehler über seinen Weg hin zum Zen und was diese Lebensweise für ihn mit dem Leben und speziell auch mit dem Kochen zu tun hat. Ergänzt werden diese Texte durch seinen Meister Hinnerk Polenski. Ein Buch über Zen ist quasi automatisch auch immer etwas abgehoben, vielleicht mag es dem ein oder anderen auch weltfremd erscheinen, aber es ist eben eine Entscheidung, ob man sich dem Ganzen öffnen möchte oder nicht. Im Buch gibt es ein paar interessante Gedanken zum Leben, Achtsamkeit, Authentizität und vieles mehr. Ehrlich gesagt finde ich es auch mutig von Frank Oehler, solch ein Buch zu schreiben, denn er macht sich damit auch möglicherweise verletzlich. Mein Fazit: Die Zen-Gebote des Kochens ist ein ganz besonderes Buch. Es ist nicht für jeden etwas, aber es ist spannend zu lesen und wirkt tatsächlich offen und authentisch. Von den Rezepten möchte ich übrigens sehr gern noch das Brioche ausprobieren, denn die Bearbeitung von Hefeteig finde ich sehr passend zum Zen-Gedanken.