Leserstimme zu
Die Unvollkommenheit der Liebe

Liebe ist ein starkes Wort

Von: Mel Bücherwurm
08.09.2016

Diejenigen, die uns nahe stehen, sind auch diejenigen, die uns am meisten verletzen können, da sie unsere wunden Punkte kennen oder sie sind gleichgültig indem wie Liebe verteilt werden oder ausgesprochen werden kann. Auf sehr eindrückliche Art und Weise begegnet uns in "Die Unvollkommenheit der Liebe" eben gerade diese Unvollkommenheit der Liebe, die uns verletzt, misstrauisch macht oder uns ausgrenzt. Etwas mehr als 200 Seiten sind zügig gelesen und dennoch breiten sie sich nachdrücklich in seinen Lesern aus, da uns bewusst wird, wie wichtig ein "Ich liebe dich" sein kann, um uns zu gesunden Menschen zu machen. Sei es nun Liebe von Eltern zu ihrem Kind oder auch die Liebe zu meinem Ehepartner, Liebe ist, was man nie vernachlässigen sollte. "Die Unvollkommenheit der Liebe" liest sich zwar wie ein Roman, dennoch ist es auch mit ganz viele kleinen und großen Weisheiten bestückt, die nachdenklich stimmen. Ein Buch, welches mitten ins Herz geht und zwar gerade da, wo es nicht erwartet wird. "Die Unvollkommenheit der Liebe" erzählt eine Mutter und Tochter Geschichte, die wirklich unvollkommen ist und dennoch von Liebe erzählt. Eine Liebe, die sich nun vielmehr in Taten beweist, als in ausgesprochenen Worten. Es ist auch ein klein wenig Abschied und auch ein Sichfinden nach langer, langer Zeit. Manchmal ist es auch warmherzig und traurig. "Die Unvollkommenheit der Liebe" zeigt auf, wie viele Facetten von Emotionen in unser aller Leben zu entdecken lohnt. Es bringt uns auf der einen Seite zum Staunen, auf der andere Seite erzürnt es auch. Fehler werden aufgedeckt und andere zugedeckt. Ist es nicht so, das wir alle auf der Suche sind, danach wertgeschätzt und geliebt zu werden? Dieses ist es, was uns in "Die Unvollkommenheit der Liebe" begegnet. Ein echter Buchschatz, den es zu entecken lohnt. Leseempfehlung!