Leserstimme zu
Angelfall - Nacht ohne Morgen

Angelfall ist mal eine andere Art der Dystopie. Brutal, unvorhersehbar und fantastisch, mit einem Hauch vom Göttlichen.

Von: Franzi von buechereckenliebe
08.09.2016

Mein erster Eindruck von dem Buch war zwiegespalten. Der Klappentext klang vielversprechend, aber die ersten fast 200 Seiten haben mich kaum überzeugt. Die Handlung hat sich gezogen und man hat kaum etwas informatives erfahren. Jedoch hat sich die Handlung ab diesem Punkt sehr rasant entwickelt. Es war spannungsgeladen und ich kam kaum noch von dem Buch los. Dieser Teil und vor allem das Ende waren meine Highlights bei dieser Geschichte. Es wurde ein Schippe drauf gelegt, denn die Geschichte offenbart gen Ende etwas Furchtbares und schon Science Fiction reifes! Tatsächlich war dies meine erste Engelsgeschichte und ich war gespannt, wie es mir gefallen würde. Die Story, dass Engel die Welt überfallen und eine Apokalypse auslösen ist ein spannender Einfall und habe ich so noch nie gehört. Ich hoffe allerdings sehr, dass wir im nächsten Band mehr über diese ganze Sache erfahren. Eigentlich wurde uns, und Penryn, nur kleine Häppchen hingeworfen ohne ein großes Ganzes sehen zu können. Aber, dass was wir in diesen Häppchen serviert bekommen haben verspricht sehr viel "Gutes". Angelfall hat, wie man es bei Dystopien gewohnt ist, eine düstere Grundstimmung und die gewohnte Brutalität, die man schon beinahe als ,ehrlich' beschreiben könnte. Ich finde dieses Buch in der zweiten Hälfte sehr gelungen und hoffe, der zweite Band wird das weiterführen. Ich kann es kaum erwarten, wie es weiter geht und was noch so alles ans Licht kommt. Letztendlich ist es ein gutes Buch.