Leserstimme zu
Heldenfabrik

Der erste Fall für Kommissar de Bodt

Von: Astis Hexenwerk
29.10.2016

# erster Satz # Die Nacht begann wie die anderen zuvor. Für Eugen de Bodt startet der erster Arbeitstag in der Mordkommission in Berlin mit einem Mehrfachmord. Der Vorstand eines großen Chemiekonzerns wurde abends nahezu vollständig ausgelöscht. Die Situation könnte schwieriger nicht sein: die Öffentlichkeit ist von dem kaltblütigen Angriff schockiert. Ein terroristischer Hintergrund wird vermutet und ganz Deutschland hofft auf schnelle Ergebnisse. De Bodts Ruf eilt ihm voraus. Eine makellose Aufklärungsquote in Hamburg brachte ihm seinen neuen Job ein. An der Aufklärung dieser Morde ist allerdings nicht jeder interessiert. An seiner Seite ein, für ihn, neues Team: Silvia Salinger und Ali Yussuf. Und schon bald muss de Bodt feststellen, dass jemand gegen ihn spielt und seine Ermittlungen behindert. Kurz nach dem Mordanschlag in Berlin erschüttert eine mörderische Verfolgungsjagd durch die Hansestadt Lübeck die Republik erneut. Der Druck auf de Bodt wächst und die Attacken seines unbekannten Gegenspielers werden immer persönlicher. # Zitat # Die Täter waren clever. Vier, fünf Profis. Sie haben nur die Spuren hinterlassen, die sie hinterlassen mussten. Ein Thriller mit politischem Hintergrund. Neuland für mich. Ich habe immer Angst, dass sich diese Thriller zu sehr in politischen Themen verlieren und ein wenig trocken werden. In „Heldenfabrik“ macht ein außergewöhnlicher Ermittler mit ganz eigenen Methoden das erste Highlight aus. Eugen den Bodt ist einer dieser brillanten Köpfe, die man gerne bei der Arbeit beobachtet. Eigensinnig und immer einen Schritt abseits des Erlaubten und der Norm. So mag ich Ermittler! Politische Themen finden ebenfalls einen Platz, werden spannend eingebracht und runden den Thriller ab. Verschiedene Blickwinkel auf die Ereignisse machen einen Thriller oft noch spannender. So begleitet man nicht nur de Bodt, vielmehr ist man auch mit einem der Profikiller unterwegs und schließlich ist man auch bei der Arbeit gegen de Bodt und seinem Team dabei. Wenn man aus mehreren Perspektiven einen Thriller erlebt, wartet man fast schon ungeduldig, wann die drei Welten aufeinander treffen. Diesem großen Knall kann man hier hervorragend entgegen fiebern. Der Wechsel zwischen den Geschehnissen lädt zu Cliffhangern ein. Die Spannung kam bei „Heldenfabrik“ also nicht zu kurz und ließ die Seiten zum Ende hin nur so dahin fliegen. Alles in allem: ich wurde sehr gut unterhalten und habe nichts zu meckern! Dieses Buch wurde mir als kostenloses Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.