Leserstimme zu
Spock und ich

Eine Hommage an die Freundschaft

Von: bookbliedling
22.11.2016

Meine Liebe Zu Star Trek - "Der Weltraum - unendliche Weiten... Wir schreiben das Jahr 2200. Dies sind die Abenteuer des Raumschiffs Enterprise, das mit seiner 400 Mann starken Besatzung 5 Jahre lang unterwegs ist, um neue Welten zu erforschen, neues Leben und neue Zivilisationen. Viele Lichtjahre von der Erde entfernt, dringt die Enterprise in Galaxien vor, die nie ein Mensch zuvor gesehen hat." Gefühlt 2984249 mal habe ich diese Sätze nun schon gehört. Sie begleiten mich bereits mein ganzes Leben lang. Untypisch für Kinder meiner Generation bin ich nämlich nicht mit Harry Potter aufgewachsen (ich habe nur die Filme geliebt, alles andere hohle ich jetzt fleißig nach ;D ) sondern mit einer ganz anderen Welt, die voll mit ihrer eigenen Magie ist. Erst mit der Original Serie, den Filmen, dann den folgenen Serien wie The Next Generation, Voyager und Raumschiff Enterprise, und dann mit einer wahren Liebe, dem Reebot mit Chris Pine ( ich liebe diesen Mann seit dem ich 12 war.. ♥) und Zachary Quinto. Für mich ist Star Trek etwas besonderes, etwas was mich mit meiner Mutter verbindet, die mir diese schöne Welt gezeigt hat und genauso liebt wie ich es tue- sie hat ihren Captain und ich habe meinen und das ist einfach nur perfekt - Als bibliophiler Mensch hat es mich dieses Jahr sehr gefreut, dass anlässlich des 50 Jubiläums des Franchise einige tolle Bücher erschienen sind. Zum einen haben wir da das Buch Spock und Ich- Mein Freund Leonard Nimoy. Geschrieben wurde es von niemand geringerem als Captain Kirk himself, William ( Bill) Schatner. Es ist eine Hommage an die Freundschaft dieser beiden besonderen Menschen. Inhalt: Leonard Nimoy wurde durch seine Rolle als Mr. Spock in der Serie Star Trek berühmt. Mit dem stets auf Logik bedachten Vulkanier schuf er einen Charakter, der wie kaum ein zweiter die Popkultur bis heute prägt. Am Set lernte Nimoy William Shatner alias Captain Kirk kennen, mit dem ihn 50 Jahre lang eine enge Freundschaft verband. Gemeinsam gingen die beiden Männer durch Höhen und Tiefen, beruflich wie privat. Anhand zahlreicher Anekdoten zeichnet William Shatner nun das faszinierende Leben seines besten Freundes nach und zeigt uns den Mann hinter dem unemotionalen Vulkanier: den feinfühligen Poeten, Fotografen, gläubigen Juden und trockenen Alkoholiker. Eine berührende Biografie und die Geschichte einer großen Freundschaft – nicht nur für Star-Trek-Fans! Meinung: Shatner schreibt mit seiner eigenen Art von Humor, die an den richtigen Stellen Platz für die nötige Ernsthaftigkeit lässt. Er teilt die Erinnerungen an seinen alten Freund, erzählt Anekdoten und schafft es ausgesprochen gut den Mann zu porträtieren, der mich bereits als kleines Mädchen so in seien Bann gezogen hat. Dabei wird sehr deutlich, dass Leonard Nimoy aber auch mehr war als nur der Vulkanier als welchen wir alle ihn kennen und lieben gelernt haben. Von inniger Freundschaft erzählt dieses Buch, eines derer Werte die an auch immer wieder in der Serie und in den Filmen findet. Aber auch von den Schattenseiten des Lebens wird erzählt, von dem schwierigen Weg den beide bestreiten mussten, Leonard noch mehr Als Bill. Es wird immer deutlicher, dass die Harmonie zwischen Captain Kirk und Mr. Spock nicht nur gespielt war, sondern das sich die beiden wirklich nahe gestanden und einander vertraut haben. Immer wieder gerät man ins staunen, erfährt Dinge über die beiden, über ihr Umfeld, über die Serie, die man noch nicht wusste und die einen vieles in einem anderen licht sehen lassen. Eineinhalb Jahre nach dem Tod des begnadeten Schauspielers ist es sehr als bewegend den Erzählungen seines Freundes zu folgen. Nicht selten hatte ich Tränen in den Augen und musste mich zusammen nehmen. Dieses Buch kann ich wirklich nur jedem ans Herz legen, der sich auch nur ein bisschen für Star Trek interessiert, aber auch all denen, die etwas über diese wunderbaren Menschen und der Welt in der sie Leben erfahren möchten. Denn man erfährt generell viel dazu was es heißt, wenn man im Rampenlicht steht.