Leserstimme zu
Der vergessene Jesus

Der vielleicht realere Jesus!

Von: Matthias Breimann
23.12.2016

Mit diesem spannenden Werk, will der Autor Martin Dreyer aufzeigen, wie man sich Jesus als Person, noch vorstellen könnte, anstatt des alten traditionellen Bildes, das in den meisten Köpfen der Christen fest verankert ist. Er geht auf die Frage ein, wie Jesus wirklich gelebt haben könnte, wenn er doch den Menschen überhaupt repräsentierte. Dazu benutzt er Bibelstellen und legt sie auf die Zeit vor 2000 Jahren und aber auch auf unsere gegenwärige Zeit aus. War Jesus wirklich immer so friedlich, wie in die meisten Christen gerne hätten? Hatte er manche Wunder nur vollbracht, um zu zeigen welche Fähigkeiten er hat? War Jesus wirklich dem Alkohol, den Drogen und dem Sex so abgeneigt? Und viele andere Fragen, auf den der Schriftsteller einzugehen und sie zu beantworten versucht. Das gesamte Werk ist aufgeteilt in 13 Kapiteln und zum Schluss noch das persönliche Credo des Autors. Vorallem ist es schön aufgeteilt und groß geschrieben, so das es sehr schnell zu lesen ist. Auch der Humor, bleibt keinesfalls auf der Strecke. Für viele mögen diese Thesen, oder Theorien des Autors, extrem radikal und provozierend wirken, was sie auch sind. Was aber nichts zur Sache tut, das es sehr interessante Theorien sind, über die man sich zu recht den Kopf zerbrechen kann und sollte, da manche wirklich relativ realer vorzustellen sind, als so manche herkömmliche Vorstellung über Jesus. Ein Buch das dem einen auf dem Magen schlägt und manchen es sogar als blasphemisch ansehen könnten und den anderen verblüffen könnte. Aber auf jeden Fall sorgt es für reichlich Disskusionsstoff. Spannend, provokant aber auch interessant und humorvoll!