Leserstimme zu
Zwölf tödliche Gaben

Ein Muss für alle Fans des Autors.

Von: Laberladen
15.01.2017

Zwölf kurze Weihnachtskrimis der bösartigen Sorte Darum geht’s: Die Zeit der Familie, der Liebe und der Stille? Nicht für Stuart MacBride, der uns in zwölf Episoden zeigt, dass das Verbechen zu keiner Jahreszeit ruht. So fand ich’s: Stuart MacBride ist in seinen Romanen alles andere als zimperlich und auch in diesen Kurzgeschichten fehlt es an festlicher Weihnachtsstimmung, an christlicher Vergebung und Nächstenliebe. Kurz und knackig lässt er Bösartigkeiten los, die in nacktem Schrecken oder auch in sehr schwarzem Humor enden und das macht einem sofort Lust darauf, nach einem seiner Romane zu greifen. Die einzelnen Episoden sind schon in sich abgeschlossen, aber die Handelnden einer Geschichte übergeben den Staffelstab der Erzählung sehr geschickt an den nächsten Protagonisten weiter oder haben dort einen Gastauftritt. Und am Ende sind alle Geschichten aufs Feinste miteinander verknüpft. Kurzgeschichten haben es nicht leicht, mich wirklich zu begeistern, denn es ist sehr schwer, eine gute Story so auf wenige Seiten zu komprimieren, dass sie mich beeindrucken. Aber Stuart MacBride hat das mit seinen bösen Gaben um Mord, Totschlag und andere Verbrechen absolut geschafft. Ein Muss für alle Fans des Autors.