Leserstimme zu
Gibt es ein Leben nach der Torte?

Die Rezension bezieht sich auf eine nicht mehr lieferbare Ausgabe.

Mix aus Frauenroman und Laien-Kriminal-Roman!

Von: Magnificent meiky
09.02.2017

Anfangs war ich erst noch etwas irritiert von der ungewöhnlichen Mischung dieses Buches. Erwartet hatte ich einen normalen, unterhaltsamen Frauenroman. Dieser ist allerdings schnell in einen kleinen Kriminalroman abgerutscht. Es haben sich verschiedene Krisenherde aufgemacht, die eine gewisse Spannung in das Buch gebracht haben. Allerdings ist dieses Buch bereits der 5. Teil der Heather Wells-Reihe, sodass regelmäßige Meg Cabot-Leser wohl über diesen Mix bereits informiert sind! Heather Wells ist ein ehemaliges Popsternchen, das sich nun als Angestellte einer Uni wiederfindet. Sie hat ihren nahezu perfekten Verlobten an ihrer Seite, mit dem sie in diesem Buch ihre Hochzeit plant. Der größte Teil dieses Buches spielt allerdings an dem New York College, an dem auch Heather arbeitet. Das neue Semester startet und diesmal soll alles etwas anders sein als sonst. Dieses Semester hat sich der Prinz von Qalif in das Wohnheim eingenistet, in dem Heather arbeitet, und bringt alles ein bisschen durch einander. Als dann noch eine Studentin tot aufgefunden wird, versinkt alles im Chaos. Neben der Polizei begibt sich auch Heather in ihre eigenen Ermittlungsarbeit, wobei ihr Verlobter als Privatdetektiv zur Seite steht. Wie sehr ihre Bemühungen von Erfolg gekrönt sind, muss allerdings jeder selbst nachlesen. Das Buch hat sich unglaublich schnell lesen lassen. Die Kapitel sind relativ kurz und zu Beginn jeweils mit kleinen Auszügen aus einem Blog der Uni oder Heathers Songtexten eingeleitet. Die Geschichte ist unterhaltsam und gerade zum Ende hin spannend. Die handelnden Personen sind für den Spielort Uni recht übersichtlich, sodass man die Namen gut unter einen Hut bekommt. Ich habe mich mit dieser Geschichte auf jeden Fall sehr gut unterhalten gefühlt!