Leserstimme zu
Die Kälte im Juli

Nichts neues, aber verdammt gut erzählt!

Von: Sorrynotbroke
12.02.2017

Vor etwas längerer Zeit kam bei mir ein neuer Roman von Joe R. Lansdale an. Es handelte sich um "DIe Kälte im Juli" (1997 auch unter dem Namen "Die Sonne brennt über Texas erschienen). Nachdem sich die beiden Bücher "Drive-In" und "Im Dickicht" bei mir etwa im mittelmäßigen Teil der Skala wiederfanden, habe ich beschlossen mir noch ein anderes Buch von ihm zu holen. Richard und seine Frau Ann führen ein ganz normales Leben und sind gerade in ihrem Bett und schlafen, als sie auf einmal aus dem Schlaf hochschrecken. Ein Albtraum, wie ihn praktisch jeder schon mal gehabt hat. Ein Einbrecher ist in ihrem Haus. Richard nimmt sich einen Revolver, um seine Familie zu beschützen. Er geht nach unten, sieht den Eindringling, der gerade eine Waffe zückt und schießt auf ihn, woraufhin der ungebetene Gast seinen Verletzungen erliegt. Die Familie Dane wiegt sich in Sicherheit, bis der Vater des erschossenen Jungen auf einmal auftaucht und dem Ehepaar, als erstes subtil, aber dann offensichtlich und angetrieben von Rache klar macht, dass er seinen Sohn rächen würde. Was hat die Familie nun zu erwarten? Joe R. Lansdale schafft es auf 250 Seiten eine Geschichte sowohl glaubwürdig, als auch spannend und gut zu erzählen. Was mir bei den anderen Büchern schon aufgefallen ist, dass sein Scheibstil extremst gut und überzeugend ist, obwohl die Geschichte an manchen Stellen schon etwas absurd war. Allgemein handelt es sich bei dem Buch um einen tollen, aber leider schon etwas alten Plot, der aber noch lange nicht ausgelutscht ist. Ich werde auf alle Fälle in nächster Zeit mehr von Lansdale lesen und gebe dem Buch 3 von 5 Sternen.