Leserstimme zu
Mein Leben als Zucchini

Der kleine Zucchini

Von: Himmelsblume
19.02.2017

Es ist noch gar nicht so lange her, als ich den Trailer zum Kinofilm des kleinen Zucchini gesehen habe. Die sehr Herzerwärmende Geschichte hat mich Neugierig gemacht und ich wollte die Geschichte kennenlernen. Für mich stand fest, das ich lieber das Buch lesen möchte und habe mich sehr erfreuen können, dass es dieses jetzt schon im Handel gibt. Das Cover finde ich allerliebst und wir sehen Zucchini, mit den anderen Kids aus dem Waisenhaus. Im Buch selber, gibt es leider keine Bilder. Das fehlt mir leider bei dieser Geschichte ein wenig. Am Anfang lernen wir den kleinen Jungen Icare (genannt Zucchini) kennen. Wir spüren, dass er im inneren sehr traurig ist, dass sein Vater nicht mehr da ist und seine Mama dadurch so viel trinkt. Sein Vater ist, laut der Aussage seiner Mutter „mit einer Pute auf Weltreise und der Himmel ist daran Schuld“. Eines Tages findet Zucchini eine Pistole und will mit dieser den Himmel erschießen. Als seine Mama, dieses mitbekommt und ihm es wegnehmen möchte, passiert das Unglück. Zucchini erschießt seine Mutter und wird dadurch in ein Waisenhaus gebracht. Doch schnell findet er Freunde und lernt so, was es heißt eine Familie zu haben. Eine Traurige, spannende, lustige und tragische Geschichte über einen 9 jährigen Jungen, der ein neues Leben beginnen muss. Das komplette Buch ist aus der Sicht des Jungen geschrieben und hat durch viele Wortverdrehungen herrliche Dialoge, bei denen man immer wieder schmunzeln musste. Ich konnte das Buch fließend lesen und in 2 Tagen durch. Mich hat das Buch sehr mitgenommen, den der Kleine hatte bei seiner Mutter nichts zu lachen. Sie kümmerte sich nicht um ihn und er musste nicht nur sein Essen selber machen, sondern auch das ganze Haus putzen. Neben den herrlichen Dialogen, wurden auch die Figuren des Buches sehr gut beschrieben. Eben so, wie ein Kind eine Person beschreibt.