Leserstimme zu
Extinction

Rezension - "Extinction" - Kazuaki Takano

Von: Martina - Schmökerwelten
02.03.2017

Rezension "Extinction" von Kazuaki Takano Inhaltsangabe: Jonathan Yeager wird im Auftrag der amerikanischen Regierung in den Kongo geschickt. Bei einem Pygmäenstamm sei ein tödliches Virus ausgebrochen. Die Verbreitung muss mit allen Mitteln verhindert werden. Doch im Dschungel erkennt Yeager, dass es um etwas ganz anderes geht: Ein kleiner Junge, der über unglaubliche Fähigkeiten und übermenschliche Intelligenz verfügt, ist das eigentliche Ziel der Operation. Kann es sein, dass dieses Geschöpf die Zukunft der Menschheit bedroht? Yeager weigert sich, das Kind zu töten. Er setzt alles daran, den Jungen in Sicherheit zu bringen. Eine gnadenlose Jagd auf die beiden beginnt. Rezension und Fazit: "Extinction" ist ein intelligenter, sehr komplexer Wissenschaftsthriller, der aber auch die Genre Science Fiction, Politik und Action miteinander vermischt und dem Leser einige naturwissenschaftliche Kenntnisse abverlangt. Die Story verläuft in drei Handlungssträngen, die allesamt biologisch, mathematisch, medizinisch und pharmazeutisch geprägt sind und sich schließlich immer mehr miteinander verbinden. Spannende Ereignisse wechseln sich ab mit wissenschaftlichen Endlosbeschreibungen über Medikamentenentwicklung und Biochemie, die zwar interessant, aber mir definitiv zu langatmig waren. Ich bin leider irgendwann dazu über gegangen, diese "Längen" zu überfliegen bzw. zu überspringen. Ich habe mich wohl durch den hoch interessanten Klappentext verleiten lassen. Als Film wäre ich wahrscheinlich begeistert gewesen. "Extinction" ist eigentlich ein hochspannender Thriller, der mir persönlich allerdings eindeutig zu wissenschaftlich fachbezogen und analytisch ist. Trotzdem habe ich für mich einiges an interessanten Informationen aus diesem Buch gezogen.