Leserstimme zu
Die Chroniken der Fae - In Liebe und Hoffnung

Ein wirklich toller Abschluss der Trilogie, der keine Wünsche offen lässt

Von: thatweirdbookgirl
01.05.2017

Fangen wir doch gleich mal bei dem Buchcover an: Mir gefällt diese Collage aus Zeichnung und Fotografie so dermaßen gut, und natürlich passt es so wirklich toll zu den Vorgängerteilen. Und wenn wir schon mal bei diesen sind ... Wie lange ist es jetzt her, seit der letzte Teil rauskam? Gerade mal ein knappes Jahr - und ich muss sagen, dafür fiel mir der Einstieg in die Geschichte wirklich so so schwer! Es schließt nahtlos an den letzten Teil an, was natürlich Vorteile hat, wenn man die Bücher an einem Stück liest. Wenn nicht, dann ist das eher unvorteilhaft. Und genau so war das bei mir. Ich wusste zwar noch wer wer ist, konnte mich aber kaum noch an die Details erinnern, und leider gibt das Buch es auch nicht direkt her, dass man diese schnell wieder aufgreifen kann. Trotz dem schweren Einstieg hat mich die Spannung ganz schnell wieder gepackt! Ich bin ein großer Fan von Ruth Frances Longs Schreibstil und dieser hat sich seit den letzten Teilen auch nicht geändert, was ich gerade bei Reihen wirklich wichtig finde. Die Grundatmosphäre muss einfach dieselbe sein, sonst kommt man ganz schnell nicht mehr in die (Gefühls-)Welt der Protagonisten rein, aber daran hat es hier definitiv nicht gemangelt. Auch die Charaktere haben mir wieder wirklich spitze gefallen! Alle handeln wirklich authentisch. Gerade Izzys Charakterentwicklung hat mir unglaublich gut gefallen und mich dementsprechend vor allem überzeugt! Sie ist nicht mehr das kleine, gutgläubige Mädchen, sondern versucht sich nun selbst aufzurappeln und weiß sich nun endlich selbst zu helfen. Leider fand ich die ganze Story mit ihren Hintergründen manchmal echt etwas zu umfassend und kompliziert, beinahe schon verwirrend, vor allem wenn man die Geschichte eben nicht an einem Stück liest. Was mich außerdem manchmal etwas gestört hat, ist dass mich dieser Werdegang wie Izzy nun diese neuen, starken Kräfte erhalten hat und sich nun auf diese einstellt, etwas zu sehr an "A Court of Mist and Fury" von Sarah J. Maas erinnert hat. Ich würde nicht direkt sagen, dass es ein Abklatsch ist - auf gar keinen Fall - aber es gibt durchaus Parallelen, die Leser, die beide Bücher kennen, echt etwas durcheinander bringen können. Dabei spielt natürlich auch die Liebesgeschichte eine Rolle. Diese wirkt auch hier komplett authentisch und ist eher eine Nebensache, was ich wirklich als sehr angenehm empfand. Auch die ganze Erzählweise hat mir wirklich toll gefallen. Durch dieses Sprung von Charakter zu Charakter, bekommt man einen total vielseitigen Blick auf das ganze Geschehen und kann alles viel besser überschauen und verstehen.