Leserstimme zu
Metro 2035

Metro 2035

Von: Drei-Lockenköpfe
11.05.2017

Vorab muss ich gestehen das ich die vorherigen Bände dieser Serie nicht kenne. Nachdem mir versichert wurde das ich diese nicht zwingend benötige um das Buch, ohne grosse Wissenslücken, problemlos zu verstehen. Dies Stimmt. Es ist nicht schwer der Geschichte zu folgen. Das Buch fängt schleppend an und braucht sehr lang um in fahrt zu kommen. Das Ende wird dafür sehr kurz und knapp gehalten. Es wirkte auf mich als ob der Autor Dmitry Glukhovsky keine Zeit mehr hatte die Geschichte ausführlich zu beenden. Etwas gehetzt. Alles wirkt wie eine lange Reise ohne Ankunft. Es wird versucht, Spannung aufzubauen, diese aber schafft die Steigung nicht. Der Schreibstil ist gewöhnungsbedürftig. Hier dominiert die Wörtliche Rede. Es ist an einigen Stellen schwer auf anhieb zu erkennen wer gerade spricht. Dmitry Glukhovsky hat auf diese Art und Weise versucht dem Leser ein modernes, aktives Gespräch zu bieten. Mich haben diese "Pausepunkte" ehr gestört. Ganze Sätze bieten mir einen angenehmeren Lesefluss. Zitat: Warte, Schenja..... Wohin hast du mich...(S420) Dmitry Glukhovsky hat es leider nicht geschafft mich mit dem Buch "Metro 2035" zu fesseln. Die Charaktere waren sehr oberflächlich. Was aber an der Tatsache liegen mag, das ich die vorherigen Bände nicht kenne. Fazit: Mir war der Einstieg in die Geschichte zu langatmig. So das ich sehr lange brauchte um mich zum weiterlesen aufzuraffen. Erwartet habe ich einen mitreissenden, spannenden Dystopieroman. Wer dies erwartet wird enttäuscht. Dieses Buch bringt keine Emotionen rüber, es liest sich wie ein gemütlicher Spaziergang.