Leserstimme zu
Wintergäste in Trouville

Deutlich spannender als der Vorgänger

Von: Seesternbuecher
27.05.2017

Oh je, dieser Lesemonat wird sehr krimilastig und wenn ich mir meinen aktuelle Leseliste anschaue, sind da einige Bücher aus der Random House Gruppe (wobei alle Bücher aus dem “Bücherknast” stammen oder aus der Onleihe). Nach dem ich bereits ” kein Tag für Jakobsmuscheln” gelesen hatte, musste ich natürlich auch dieses Buch,bzw. eBook lesen und eines kann ich jetzt schon sagen, dieses Buch hat mir besser gefallen als der Auftakt der Serie. Ich frage mich nur, warum man unter einem Pseudonym schreibt und der richtige Name dennoch mit angeben wird, wahrscheinlich klingt Catherine Simon einfach ein bisschen authentischer.. Kurz vor Weihachten findet Marie, die in Trouville eine kleine Pension betreibt, nach dem Besuch einer Teezeremonie die Leiche der Aufdecker-Journalistin Bernadette Latou, die erwürgt wurde. War Marie im ersten BAnd noch sehr gefasst, als sie die Leiche fand, nimmt sie dieser Leichenfund deutlich mehr mit. Sie kannte die Journalistin Bernadette Latou (wie gut, dass es copy % paste gibt, ich kann mir einfach keine Namen merken). Die Tote hatte eine Beziehung zu einem deutlich älteren Mann, worüber dessen Söhne alles andere als glücklich waren. Doch ist die Beziehung der wahre Grund, warum die Journalistin sterben musste oder hat ist bei ihren Recherchen in ein Wespennest getreten und hat sie so ihren Tod heraus gefordert? Interessant fand ich auch, dass man einiges aus Leblancs Privatleben erfährt. Seine Schwachpunkt ist, dass er immer jemanden braucht, damit er besser einschlafen kann und wer den ersten Band kennt, weiss, dass er als Kind verschüttet wurde und das lässt Leblanc sympthischer wirken als so manch anderen Kommissar. Wie auch der erste Band spielt die Handlung wieder in der Normandie, doch dieses Mal steht Kommissar Leblanc deutlich im Vordergrund und ich hatte dieses Mal nicht das Gefühl, dass der Fall per Zufall aufgeklärt wurde, sondern, dass Leblanc und seine Kollegin ernsthaft ermitteln um so den Fall lösen. Allerdinsg gibt es auch in diesem Buch, wie bei Sabine Thiesler eine Schwachstelle. Die beiden Ermittler finden das iPhone des Opfers und kommen viel zu leicht an deren Kontaktdaten, da hatte ich mich gefragt, ob das Opfer ihr iPhone nicht mit einem vierstelligen Code gesichert hat (zu mindest ist mein iPhone so gesichert). “Wintergäste in Trouville” ist ein charmanter Cosy Krimi für zwischendurch und ist, trotz der Schwachstelle, sehr lesenswert.