Leserstimme zu
Als die Liebe endlich war

Bewegend, nachdenklich und berührend

Von: Regina Langbein
28.05.2017

Nach ihrem Welterfolg "Immer montags beste Freunde" ist Laura Schroff ein weiteres gutes Buch gelungen. In dreißig Geschichten erzählt die Bestsellerautorin von Menschen, deren Entscheidungen ihnen selbst aber vor allem denen, die diese Entscheidungen betreffen, ein neues Lebensgefühl gegeben haben. Diesmal werden Geschichten erzählt, gepaart mit spannenden Porträts von ganz unterschiedlichen Menschen und deren Leben. Nachdem ich ihr erstes Buch gelesen hatte ging es nicht anders, als auch dieses Buch in die Hand zu nehmen und zu lesen. Es handelt von Nächstenliebe und von Bejahung, von Aufmerksamkeit und Einzigartigkeit, von Klarheit und Verbundenheit. Und selbst wenn man nicht an Übersinnliches glaubt ist es ein Buch, welches berührt. Es sind Geschichten von Menschen, die in jedem von uns stecken, die jedem von uns, der Familie, den Nachbarn, den Freunden und Bekannten passieren können, so oder auch anders. Für mich war es die passende Lektüre zum Lesen vor dem Einschlafen. Jede Geschichte ist kurz und in sich abgeschlossen. Sie handeln von winzigen Augenblicken, alltäglichen Begebenheiten und ganz normalen Dingen. Und die Geschichten geben einem das Gefühl an das Gute im Menschen zu glauben und daran, dass diese Welt zu reparieren ist, egal auf welche Weise. PS: Folgende Worte im Buch haben mich sehr zum Nachdenken angeregt. Die Autorin berichtet von einer ihrer Leserreisen mit dem ersten Buch, die sie auch in Schulen geführt hat. Sie stellte sich die Frage, ob man Freundlichkeit nicht an den Schulen unterrichten sollte. Schließlich werden Mathematik, Literatur und Naturwissenschaften gelehrt. Gibt es aber nicht auch die Notwendigkeit, Freundlichkeit zu lernen? Das Buch ist Balsam für die Seele.