Leserstimme zu
Der gläserne Himmel

Mystisch und spannend.

Von: Regina Langbein
09.06.2017

Christian ist Mitte dreißig und Lehrer, als er in das Dorf zurückkehrt, in dem er als Kind eine unbeschwerte Zeit verbrachte. Hier begegnet er Sina. Gebannt von ihrer Anziehungskraft macht er ihr bald einen Heiratsantrag. Doch wer ist diese rätselhafte junge Frau, die oft nicht sie selbst zu sein scheint? Und was bedeuten die Träume, in denen Sina blutüberströmt in einem Graben liegt? Christian stellt Nachforschungen an und erkennt, dass in diesem idyllischen Ort vor vielen Jahren ein schreckliches Verbrechen geschah ... Das Buch war für mich eine Mischung aus Roman, Krimi, Thriller… Über weite Teile gibt es einen Gleichklang im Text, ohne nennenswerte Höhen und Tiefen. Dann plötzlich wird es wieder spannend, erwartungsvoll. Dann hat man das Gefühl, jetzt gleich geschieht etwas Spektakuläres- doch dann wieder Gleichklang. Eine teils sehr mystische Erzählweise, bei der Träume und Wirklichkeit ineinander verwoben scheinen. Oft so verwoben, dass Traum und Wirklichkeit von mir manchmal nicht leicht zu unterscheiden waren. Das Ende dann- anders als vermutet, lässt jedoch noch viele Fragen offen. Ein echter Hammesfahr - Roman eben