Leserstimme zu
So geht Liebe

Echtheit, Verlust, Veränderungen

Von: Bettina von Fascination of Books
17.06.2017

Zitat » ... an diese seltsame Leere, wenn man keine beste Freundin hat, der man etwas erzählen kann. Daran, dass man einsamer ist, als man nach dem Ende einer Beziehung je sein könnte ....« Beurteilung Bei dem Cover muss ich sagen, dass mir die E-Book Form davon nicht so zusagt, sondern mehr das vom Print mit dem Paar darauf. Dieses hier wirkt so drist und langweilig, dass ich mir gewünscht hätte, man hätte das vom Taschenbuch genommen auch beim E-Book, weil das genau das die Handlung die dahintersteckt genau auf den Punkt trifft. (Oder was sagt ihr?!?) Der Klappentext und die Leseprobe waren dann schuld daran, dass ich es doch wagte dann es anzufragen und es zu lesen, denn diese beiden Dinge konnten mich dann neugierig auf die Geschichte machen. Es geht in dieser Geschichte um zwei Jungen Menschen, die nichts von den Gefühlen des anderen wissen. Durch dummen Zufall kommen sie dann zusammen und müssen sehr viele Hürden auf sich nehmen, denn all das bleibt nicht ohne Folgen. Reena triftet immer mehr ab durch Sawyer, der nicht mehr der ist, der er zu sein scheint. Ihre junge Liebe steht vor einem absoluten Scherbenhaufen. Und noch dazu wird sie schwanger und der Vater des Kindes haut einfach ohne ein Wort ab und taucht nach 2 Jahren auf und denkt er könne da anknüpfen, wo es aufgehört hat. Doch da täuscht er sich, denn Reena hat sich verändert und das nicht nur als Mensch, sondern ihr ganzes Leben hat sich durch ihre Tochter Hannah, weil ihr Alltag stressiger ist als je zuvor. Finden die beiden wieder zueinander? Oder geht jeder seinen Weg und macht sein Ding? Reena und Sawyer sind wirklich zwei Charaktere, die dadurch polarisieren, weil es völlig entgegengesetzte Wesen sind von ihrer Art her. Er ist der typische Party-Boy, der echt nichts anbrennen lässt und sie ist eine Einser-Schülerin und will 1 Jahr früher aufhören, um wegzuziehen und fremde Städte und Kontinente zu durchreisen. Doch all das war bisher nicht möglich, weil sie Hannah hatte. Das Verhältnis zu ihren Eltern scheint auch nicht gerade so gut zu sein, da diese sehr religiös sind und das was passiert ist absolut nicht in deren Lebensstil passt. Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und locker. Ich flog nur so durch die Seiten. Die Thematik, die hier in diesem Buch angesprochen werden, wie Glauben (Bibel, Kirche) oder dass frühe Schwanger werden angeht und wie man damit umgehen soll und wie es weitergeht, wurde hier sehr gut beschrieben und rübergebracht. Bewertung Cover: 5,0 Schreibstil: 5,0 Charaktere: 5,0 Handlung: 5,0