Leserstimme zu
Die 100

Sehr tolles Buch, obwohl es anders als die Serie ist

Von: Kriegsfeder
30.06.2017

Infos zum Buch: Heute will ich euch ein Buch vorstellen von dem ich zuerst die Serie gesehen hatte und mich dann noch entschloss die Buchreihe auch durchzulesen, da ich die Serie schon sehr gut fand. Das Buch heißt „Die 100“ und ist von „Kass Morgan“. Erschienen ist es am 27.07.2015 unter dem „Heyne (Heyn>fliegt) Verlag“. Die 320 Seiten des Buches sind in einem Paperback Einband gebunden. Erhältlich ist das Buch als Gebundene Ausgabe (12,99€) und eBook (9,99€). Die ISBN lautet: 978-3-453-26949-1. Inhalt des Buches: Ein Atomarer Winter hat das Leben auf der Erde zu einer Unmöglichkeit gemacht. Die Menschheit ist ins All geflohen und lebt dort seit circa 300 Jahren auf einer Raumstation mit sehr strengen Regeln. Schon der kleinste Verstoß gegen die Gia Doktrien könnte zum Tod führen. Alle unter 18 Jahre werden bis zu ihren 18. Geburtstag in Arrest gesperrt. Doch was ist wenn bald auch das Leben im All zur Unmöglichkeit wird? Was ist wenn einem nach und nach die Sauerstoffreserven ausgehen? Die Menschheit ist gezwungen zu Handeln. 100 jugendliche Straftäter werden auf die Erde geschickt um zu überprüfen ob diese wieder bewohnbar ist, denn das All war keine Lösung für die Ewigkeit. Niemand von den 100 weiß was sie erwartet. Welche Gefahren auf der Erde lauern oder wie sie dort überleben können. Sie sind auf sich gestellt. Alleine in einer Welt die vor 300 Jahren von den Menschen verlassen wurde. Sie sind die einzige Hoffnung. Charaktere: Clarke: Clarke hat ihre Eltern verloren. Sie wurden wegen eines Gesetzes Verstoß umgebracht. Sie selbst wurde mit beschuldigt und ist in den Arrest gekommen. Bevor sie in den Arrest kahm hat sie eine Ausbildung zur Ärztin angefangen. Sie kann nur schwer vergeben. Früher war sie mal mit Wells zusammen. Jetzt hasst sie ihn. Sie hat einen sehr starken Willen. Bellamy: Bellamy ist der ist der einzige auf der Raumstation der eine Schwester hat. Er würde alles für sie tun. Seine Mutter ist tot und er hat lange für sich und seine Schwester gesorgt. Er weiß sehr viel über das Überleben in der Wildnis und ist deshalb auch eine große Hilfe in so manchen Fällen. Sein Charakter ist allerdings sehr schwer einzuschätzen. Er hat viele Fassetten. Octavia: Octavia hatte eine sehr schwere Kindheit. Sie hat nur noch ihren Bruder Bellamy. Beide wuchsen im Waisenhaus auf. Sie ist in manchen Fällen etwas naiv aber insgesamt ein sehr nettes Mädchen. Wells: Wells ist der Sohn des Kanzlers. Er ist wegen Clarke auf die Erde gekommen, da er sie immer noch liebt. Jedoch hat er ein Geheimnis verraten, das er nicht hätte weiter sagen dürfen und deshalb hasst Clarke ihn und will ihn nicht mehr sehen. Er ist sehr Objektiv und versucht den anderen zu zeigen wie sie auf der Erde überleben. Glass: Glass hat ihre große Liebe verloren. Sie hat sich für ihren Freund „geopfert“ damit dieser nicht umgebracht wird. Sie ist anders als die anderen Mädchen auf der Phönix. Sie ist freundlich und nicht so eingebildet. Luke: Luke ist keiner von den Gefangenen. Er ist immer noch auf der Weltraumstation. Auf der Walden ist er zu Hause. Dies ist eine der untergeordneten Teile der Raumstation. Er ist sehr nett freundlich, hilfsbereit und total verliebt. Buchaufbau/ Schreibstiel: Das Buch wird aus der Sicht von Bellamy, Clarke, Glass und Wells geschrieben. Es ist aus der Perspektive eines Erzählers verfasst. Die Schrift ist sehr groß und die Kapitel sind mittel lang bis groß. Nach jedem Beendeten Kapitel wird aus der Sicht einer anderen Person geschrieben. Meinung: Das Cover finde ich sehr gut gestaltet. Wer die Serie bereits gesehen hat, weiß dass die Schauspieler auf dem Cover abgebildet sind. Ich finde das diese eine sehr gute Idee ist, da man somit gleich Buch und Serie erkennt und sie miteinander in Verbindung bringt. Am Anfang wollte ich mir das Buch nicht kaufen, da ich gehört hatte, dass es viel schlechter als die Serie sein soll. Da ich die Serie schon gesehen habe war ich auch sehr gespannt als ich mir das Buch dann doch gekauft habe um mich selbst davon zu überzeugen wie das Buch ist. Ich fand es sehr gut, dass das Buch aus verschiedenen Perspektiven geschrieben ist. Besonders gefreut…. nein, das wäre untertrieben. Ich war begeistert als ich gesehen habe, dass auch aus Bellamys Sicht geschrieben wird. Er war, und ist es immer noch, ein besonders komplizierter Charakter. Oft habe ich mich in der Serie gefragt was er denkt oder was sein Handeln auslöst, denn es war öfters mal nicht nach zu vollziehen. Außerdem hat er Phasen wo man ihn richtig gut leiden kann und dann kommen wieder Zeiten wo man nur denkt: „alter was machst du hier für einen Scheiß, hör sofort auf damit und wird wieder normal!“ So was oder ähnliches ging und geht mir öfters bei ihm durch den Kopf. Ich muss sagen, er ist einer meiner Lieblingscharakter. Was ich mir auch gewünscht hätte währe, dass es auch ein paar Kapitel aus Octavia`s Sicht gibt. Leider war dem nicht so. Aber nun etwas mehr zum Inhalt des Buches. Am Anfang fand ich die Schreibweise etwas gewöhnungsbedürftig und ich musste mich erst hinein lesen, aber das ist ja bei den meisten Büchern so. Die Schrift fand ich schön groß. Was mich allerdings gestört hat war, dass die Schriften bei der Vergangenheit und Gegenwart ein bisschen zu ähnlich waren. Aber ansonsten war das vollkommen okay. Durch Absätze war auch nochmals deutlich gemacht, dass nun aus der Vergangenheit erzählt wurde. Ich will das Buch jetzt nicht mit der Serie direkt vergleichen, weil ich mir fest vorgenommen habe beides getrennt zu betrachten, aber eins muss ich dennoch erwähnen, damit ihr vielleicht nicht enttäuscht seid wenn ihr das Buch kauft und die Serie schon gesehen habt, das Buch ist ganz ganz anders als die Serie. Besonders im zweiten Band, den ich nun schon gelesen habe, wird das sehr deutlich. Ich will euch aber jetzt keinesfalls abschrecken. Das Buch ist wirklich sehr sehr gut. Allerdings muss man Buch und Serie am besten getrennt betrachten. Die Geschichte ist gleichzeitig dieselbe aber auch eine andere. So wird es für denjenigen der die Serie schon gesehen hat nicht langweilig weil man nicht weiß was passiert, da die Handlung ja etwas anders ist. Fazit: Die 100 ist wirklich ein sehr schönes Buch. Es hat wirklich sehr viel Spaß gemacht das Buch zu lesen. Mal wieder bin ich nur so durch die Seiten geflogen. Da ich schon das zweite Buch gelesen habe kann ich sagen das es auch sehr spannend weiter geht. Es lohnt sich wirklich die Reihe zu lesen, auch wenn man schon die Serie gesehen hat. Bewertung: Ich gebe diesem Buch 10 von 10 Federn