Leserstimme zu
Girl Online

Von: die Bücherdiebe aus Köln
09.07.2017

Das Buch wurde, als es erschien schon sehr kritisch beäugt. Ich habe eine Weile gewartet es zu lesen und hatte aufgrund der vielen negativen Rezensionen, die ich zu dem Buch kannte auch keine Erwartungen an das Buch. Zum Inhalt: Penny ist der Tolpatsch Nummer eins in Brighton und eine internationale Katastrophe wie es sich herausstellt. Um sich einen Wohlfühlort zu schaffen, nachdem sie erfolglos versucht hat Tagebuch zu schreiben, beschließt Penny einen Anonymen Blog zu schreiben. Natürlich schreibt sie, wie der Buchtitel verät unter dem Namen Girl online und mit der Zeit wächst ihr Blog relativ stark. Ihre Mutter hat ein Hochzeitsplannungsgeschäft in den Lanes und bekommt einen Job in New York angeboten. Doch ohne ihren besten Freund Elliot kann sie nicht fliegen, den seit einem Autounfall bekommt sie immer öfter Panikattacken. So kommen die Eltern auf die Idee, bis Weihnachten Elliot mit nach New York zu nehmen. Im Waldorf Astoria angekommen beginnen für Penny die aufregendsten Weihnachtsferien ihres Lebens, denn sie lernt Noah kennen. Doch immer wieder tauchen ihre alte Schulfreundin Megan und ihre Schwärmerei Ollie auf der Bildfläche auf und gestalten ihr Leben schwieriger, als gedacht. Das Cover: Normalerweise sage ich nichts zum Cover, aber da ich selber zu der Zeit, an der das Buch erschienen ist mit der Youtuberin Zoella auf dem laufenden war, weiß ich, dass auf den Länder-ausgaben der Bücher jeweils andere Polaroidbilder abgedruckt sind und teilweise sogar von Zoella-fans Bilder abgedruckt wurden. Das ist ein nettes Detail, was Leser, welche Zoella nicht verfolgen vermutlich nicht wissen. Das englische Cover finde ich persönlich mit dem Blauton sehr schön. Ghostwriter: Der Skandal um das Buch ging größtenteils um die "Ghostwriter Geschichte". Da es ihr Debüt als Schriftstellerin war, hat Zoe Sugg sich Hilfe bei einer erfahrenen Schriftstellerin geholt, was in meinen Augen absolut legitim ist. Trotzdem war es komisch, dass auf dem Buch nur der Name Zoe Sugg draufsteht. Ich gehe davon aus, dass es jetzt geändert wurde und ich bin gespannt, ob sich der Schreibstil im zweiten und dritten Buch ändert. Schreibstil: Da das Buch von sogesehen zwei Autoren geschrieben wurde, weiß man nicht, welche Szenen inwiefern von wem beeinflusst wurden. Trotzdem hat mir der Gesamtton des Buches gefallen. Die Sprache war nicht zu anspruchsvoll, aber zu dem Buch passend. Meine Meinung: Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen. Ehrlich gesagt, habe ich nicht wirklich mit einer so guten Gesamtmeinung gerechnet. Ich konnte mich sehr gut mit Penny identifizieren. Sie war sehr liebnswürdig, obwohl ich manchmal ihre Handlungen nicht nachvollziehen konnte. Penny ist sogesehen eine typische Teenagerin und sie hat Probleme, wie sie viele haben die in dem Zeitalter des Internets aufwachsen. Es ist interessant zu sehen, wie sich ein neues Leben bei ihr anschleicht und sie lernt mit allem umzugehen. Jedoch konnte man gut erahnen, was Noahs Geheimnis ist. Leider sogar schon ab der Mitte des Buches. Witzig fand ich, dass ich gehofft habe, dass die Puppe den Namen bekommt, den sie im Endeffekt auch bekommen hat. Natürlich kann ich noch weiter ausholen, aber im Allgemeinen fand ich das Buch empfehlenswert und das Ende sehr emotional und echt süß.