Leserstimme zu
Mickey Bolitar ermittelt - Das dunkle Haus

https://literaturwerkstattkreativblog.wordpress.com/2017/07/09/mickey-bolitar-das-dunkle-haus/

Von: Literaturwerkstatt-kreativ /Blog
09.07.2017

„Literaturwerkstatt- kreativ“ rezensiert „ Mickey Bolitar – Das dunkle Haus “ von Harlan Coben Harlan Coben hat eine Jugendbuch – Trilogie herausgebracht, allerdings sind die Bücher 2017 neu aufgelegt worden und liefen vorher bereits unter einem anderen Namen. 1. Der Schwarze Schmetterling (2017) / Butterfly Code (Shelter) 2. Das dunkle Haus (2017) / Seconds Away 3. Das geheimnisvolle Grab (2017) / Found Der 15 jährige Mickey Bolitar lebt weiterhin bei seinem Onkel Myron Bolitar, weil seine Mutter zum Drogenentzug in einer Klinik ist. Sie hat den Tod ihres Mannes – Mickeys Vater – nicht verkraftet. Mickey aber will herausfinden ob sein Vater vielleicht doch noch lebt, da er ihn nie tot gesehen hat und es Zeichen und Hinweise gibt, die Zweifel an seinem Ableben aufkommen lassen. Es zieht ihn immer wieder zu einem alten Haus hin, in der eine alte Frau lebt, die von allen im Dorf nur die Hexe genant wird. Dort erhofft sich Mickey Antworten auf seine Fragen. Während Mickey nach Antworten sucht, wird auf seine Freundin Rachel geschossen und deren Mutter getötet. Mickey und seine Freunde, die selbstbewusste Ema und der leicht durchgeknallte Löffel (Arthur), fangen gleich mit ihren Nachforschungen an und merken schnell, dass sie keinem trauen können, noch nicht einmal der Polizei. Mickey ist zudem ein herausragender Basketballspieler und versucht in das Team der Schulmannschaft zu gelangen. Viele Dinge also, die für ihn nun auf einmal gelöst werden müssen. Bei den Ermittlungen finden er und seine Freunde heraus, dass letztendlich alles mit der zwielichtigen Gruppe „ Tisiphone Abeona“ zusammenhängt, für die auch Mickeys Eltern gearbeitet haben und die im ersten Band bereits eine Rolle gespielt hatten Fazit: In der Thrillerbranche, sowohl für Erwachsene, als auch für Jugendliche ist Harlan Coben kein unbeschriebenes Blatt mehr. Mit der Figur des Myron Bolitar – Onkel von Mickey Bolitar – begann sein Erfolg bei den Erwachsenen. Ich habe nun zum ersten Mal ein Buch von ihm gelesen und zwar ein Jugendbuch. Da ich gleich mit dem 2. Band der Trilogie eingestiegen bin fiel es mir doch anfangs schwer in die Story hineinzukommen, – vielleicht mein Fehler. Ratsam ist es mit dem ersten Band anzufangen, – „Der schwarze Schmetterling“ -, da die Story nahtlos dort anknüpft. Der Autor hat einen leichten und verständlichen Schreibstil. Man merkt, dass er ein gutes Gespür für Jugendliche und ihre Probleme hat und sie auch ernst nimmt. Er hat wunderbare Antihelden erschaffen, die ihren Platz in der Gesellschaft suchen. Mit Mickey Bolitar hat er einen sehr interessanten Hauptdarsteller entwickelt, der einem sehr sympathisch ist. Aber auch die anderen Protagonisten sind gut getroffen und zeichnen sich durch ihre Persönlichkeiten, die hinter einer Fassade stecken, aus. Der Autor schafft es die Spannung bis zum Schluss aufrecht zu erhalten und bringt Wendungen ein, mit denen man so nicht gerechnet hätte. Der Humor kommt auch nicht zu kurz, an einigen Stellen musste ich doch herzhaft lachen. Natürlich lässt Harlan Coben geschickt einige Fragen offen, sodass man am liebsten gleich den dritten Band lesen würde. Ich freue mich auf jeden Fall auf die anderen 2 Bände der Trilogie und werde auf jeden Fall auch einen Erwachsenenkrimi von ihm lesen, um einen Vergleich zum Jugendbuch zu haben. Ich kann das Buch (die Trilogie) natürlich allen Fans von Harlan Coben ans Herz legen, aber auch allen Krimiliebhabern allgemein. Auch für Erwachsene sehr lesenswert !!! Dank an de CBT Verlag für das Rezensionsexemplar.