Leserstimme zu
Into the Water - Traue keinem. Auch nicht dir selbst.

Into the water

Von: Nici
13.07.2017

Inhalt: Julia Abbott hat ihre Schwester Nel seit fünfzehn Jahren nicht mehr gesehen, als der Anruf aus Beckford kommt. Nel ist tot. Es heißt, sie hätte sich im Fluss selbst ertränkt. Julia kehrt nach Beckford zurück, an den Ort, den sie am meisten fürchtet, weil sie schlimme Erinnerungen hat. Doch eines weiß Julia über ihre Schwester: Nel wäre nicht von alleine in den Fluss gesprungen. Meinung: Bei diesem Roman habe ich mir etwas ganz besonderes vorgestellt. Ich habe schon viel positives über Paula Hawkins gehört. -Sie ist so gut- oder-Lies ihre Bücher und du wirst süchtig- So habe ich mich sehr über dieses Exemplar gefreut und habe es sofort angefangen. Der Klappentext und das Cover haben mich sehr angesprochen. Das Buch kam mir eher schon wie ein Thriller oder ein Krimi rüber und ich habe mich wahnsinnig gefreut endlich wieder eine spannende Geschichte zu lesen, leider kam es ganz anders. Nun möchte ich euch das Buch etwas genauer vorstellen: Anfangen möchte ich gerne mit dem Schreibstil. Paula Hawkins schreibt ganz besonders und das war mir anfangs nicht ganz so sympathisch. Die Geschichte wird von so vielen Personen und von so vielen Zeiten erzählt, dass ich den Überblick verloren habe. Ich hatte keine Ahnung wer wer war und was die Figur mit dieser Geschichte zu tun hatte. So las ich das Buch und hatte keine Idee, was die Autorin damit ausdrücken möchte( um ehrlich zu sein, ich weiß es bis jetzt noch immer nicht) "Into the water" ist für mich persönlich etwas schwierig zu beschreiben. Die Orte und Gefühle der einzelnen Personen werden zwar ziemlich detailliert beschrieben, jedoch konnte ich mich nicht in die Geschichte hineinfühlen. Ich konnte die Handlungen mancher Personen einfach nicht verstehen und so war ich öfters etwas neben der Spur. Richtig fesseln konnte mich das Buch leider nicht, schade, da ich mich schon richtig auf einen Thriller gefreut hätte. Ich brauchte eine gefüllte Ewigkeit mit dem Buch und war dann froh, als ich es beendet hatte.Leider konnten mich auch die vielen, wirklich vielen, Figuren kaum überzeugen. Laut dem Klappentext geht es um unsere Hauptprotagonistin Julia, doch würde mich jetzt jemand fragen, ich könnte sie kaum beschreiben. Leider konnte ich sie im Laufe des Buches gar nicht kennenlernen und so habe ich mich gefragt "Wer ist den Julia Abbott überhaupt?" Was genau ist an ihr so besonders? Irgendwie ist es mir so vorgekommen, als interessierte sich Julia gar nicht für Nels Tod. Ich persönlich hatte, wie bereits oben schon erwähnt, richtige Probleme mit dem lesen dieses Buches. Ich wusste einfach nicht wie viele Personen die Geschichte erzählten, geschweige dem wer sie überhaupt waren. Das Ende war ziemlich vorhersehbar. Aber Paula Hawkins legte noch einen zu und mir wurde das Buch wirklich zu kompliziert. Jetzt schrieben auch noch die vielen Personen aus verschiedenen Zeiten. Ein weiteres Problem für mich. Was war wann und überhaupt mit wem und wer war diese Figur? Ich konnte keine der vielen Personen kennenlernen, was ich schade finde. Zum Schluss muss ich noch sagen, dass ich leider von diesem Buch enttäuscht wurde. Jedoch würde ich das Buch an jeden und jeder Leser/in trotzdem weiterempfehlen. Jeder hat einen anderen Geschmack und das ist gut so. Also dem buch würde ich einmal eine Chance geben. Meiner Meinung nach hat sich Paula Hawkins hier zu viele Personen ausgesucht, die sie leider nur sehr wenig bis gar nicht erklärt hat, hätte sie einige Personen weggelesen, hatte das Buch mehr Potenzial. Fazit: Leider konnte mich dieses Buch hier nicht sonderlich überzeugen und ich möchte dem Buch gerne 2 von 5 Sterne vergeben.