Leserstimme zu
Wild Cards. Die erste Generation 02 - Der Schwarm

Ein Welt die wir so nichr kennen, aber dennoch ist es die Erde

Von: books_dreaming
21.07.2017

Als aller erstes möchte ich mich bei der Verlagsgruppe Randomhaus, sowie beim Penhaligon Verlag für das tolle Rezensions-Exemplar bedanken :) Bei diesem Buch handelt es sich um den zweiten Teil einer Buchreihe. Du hast den ersten Band noch nicht gelesen, dann schau dir doch gerne meine Rezension zu "Wild Cards- die 1. Generation, vier Asse" auf meinem Blog an. Über das Buch Herausgeber: George R. R. Martin Verlag: Penhaligon Verlag Broschiert: 576 Seiten Genre: Science-Fiction Erscheinungsdatum: 22. Mai 2017 Preis: ca. 15 Euro auch als E-book erhältlich 3,5 /5 Sternen bei Amazon bestellen, bei Thalia bestellen Inhalt Klappentext Die Wild Cards können sich beweisen - Sind sie Segen oder Fluch der Menschheit? Das Wild-Cards-Virus hat die Welt verändert: Die Joker, die durch das Virus körperlich verändert wurden, werden verachtet. Die Asse hingegen, die nun mit unfassbaren Fähigkeiten ausgestattet sind, werden gefürchtet oder bewundert. Doch nur wenn Joker, Asse und Normalsterbliche zusammenarbeiten, können sie die Erde vor der Vernichtung bewahren. Denn die Schwarmmutter ist auf unseren Planeten aufmerksam geworden – und keine bekannte Macht des Universums konnte sie jemals aufhalten. Meine kleine Zusammenfassung (könnte Spoiler des ersten Bandes entalten) Die Welt hat sich durch das Wild- Card- Virus enorm verändert. Inzwischen wurden Joker sowie Asse gut aufgenommen, auch wenn es ab und zu noch ein paar kleine Vorurteile gegenüber den Jokern gibt. Allerdings sind die Genmanipulierten auch das geringste Problem der Menschen. Eine andere Spezies ist auf sie aufmerksam geworden- der Schwarm. Den Menschen ist sie unbekannt, aber Tach kennt sie um so besser. Es scheint als wäre eine neue Ära eingetreten. TIAMAT gelangt an immer mehr Macht. Auf der Erde geht es drunter und drüber, nur wenn Asse, Joker und Menschen zusammen arbeiten besteht eine Chance. Meine Meinung Wie auch beim ersten Band war ich recht zufrieden mit dem Buch. Leider finde ich es wirklich schade, das sich das Cover im Gegensatz zum ersten Band so verändert hat. Ich hätte es passender gefunden, wenn das Cover die gleiche Anordnung sowie Gestaltung gehabt hätte. Trotzdem passt das Cover sehr gut zum Buch, da es passend zur Zeit modern gehalten wurde. Zu dem ist auf dem Cover eines der Asse zu sehen- Jane. Ebenfalls wurde der Untertitel des Buches passend ausgewählt, da sich dieser Teil eher auf das neue Geschehen konzentriert und somit für den dritten Band bedeutende Vorereignisse zusammen fasst. Die Kapitel wurden wie schon im ersten Band in größere Abschnitte unterteilt und durch Herz-, Pick-, Karro- oder Kreuzsymbols, des Kartenspiels getrennt. Dazu kommt, dass der Band mehr Zusammenhalt hat, als der vorherige, da zwischen den verschiedenen Kapiteln mehrere sind, die zu einer Person gehören- Jube, der eine mehr oder weniger wichtige Rolle im Band spielt. Des Weiteren gab es noch mehrere Kapitel die den Oberbegriff "Die 6. Generation" tragen. Inhaltlich hat mich das Buch sofort in den Bann gezogen. Der Schreibstil der Autoren (bei diesem Band 9) ist perfekt aufeinander abgestimmt, sowie der Inhalt. Zu Anfang ist recht viel passiert, was einen dazu veranlasst hat immer weiter zu lesen. Doch von der Mitte zum Ende hin, hat sich das Buch ziemlich in die Länge gezogen, was dazu geführt hat, dass ich weniger begeistert weiter gelesen habe. Dazu kam, dass mehrere Verwandte von Tachyon (ein Alien, das auf der Erde lebt: siehe Band 1) vorkamen, deren Namen leider ziemlich kompliziert waren, wodurch ich teilweise den Überblick verloren habe, was zuvor nicht der Fall war. Vom Inhalt her fand ich diese Kapitel weniger gelungen, da sie mich einfach nicht packen konnten. Die letzte Hoffnung das Buch zu retten habe ich dann in den End-Teil gesteckt und ich muss sagen ich wurde nicht enttäuscht. Das Ende hat sich als ziemlich spannend entpuppt , wodurch das Buch in meiner Bewertung weiter nach oben gerutscht ist. Hinzukommend fand ich den zweiten Teil von der Detail-Beschreibung besser. Die Charaktere des Buches sind sehr einfallsreich gestaltet und auch in diesem Teil kommen weitere hinzu. Daneben kann man sich ein sehr gutes Bild der Charaktere machen, obwohl aus der Erzähler Perspektive geschildert wird. Fazit "Wild Cards" ist ein sehr gelungener Science- Fiction Roman, der hinzukommend in manchen Bereichen auch auf die heutige Zeit beziehbar ist. Man bekommt einen Einblick in eine andere Welt, die aber dennoch unsere ist. Für jeden, der einen anspruchsvolleren Roman sucht, bei dem das mystische nicht fehlen darf, genau das richtige. Bewertung: 3,5 / 5 Sternen Über den Herausgeber George Raymond Richard Martin wurde 1948 in New Jersey geboren. Sein Bestseller-Epos ,,Das Lied von Eis und Feuer“ wurde als vielfach ausgezeichnete Fernsehserie ,,Game of Thrones“ verfilmt. George R. R. Martin wurde u. a. sechsmal der Hugo Award, zweimal der Nebula Award, dreimal der World Fantasy Award (u. a. für sein Lebenswerk und besondere Verdienste um die Fantasy) und dreimal der Locus Poll Award verliehen. 2013 errang er den ersten POaltz beim Deutschen Phantastok Preis für den besten Internationalen Roman. Er lebt heute mit seiner Frau in New Mexico Die Namen aller Autoren, die am Bucht mitgewirkt haben George R. R. Martin, Roger Zelazny, Walter Jon Williams, Walter Simons, Melinda M. Snodgrass, Lewis Shiner, Victor Milán, John J. Miller und Pat Cadigan Übrigens erscheint am 27. November 2017 schon der dritte Band der "Wild Cards" - Reihe