Leserstimme zu
Mickey Bolitar ermittelt - Der schwarze Schmetterling

„Mickey Bolitar – Der schwarze Schmetterling“

Von: Literaturwerkstatt-kreativ / Blog
03.08.2017

„Literaturwerkstatt- kreativ“ rezensiert „Mickey Bolitar – Der schwarze Schmetterling“ von Harlan Coben Harlan Coben hat eine Jugendbuch-Trilogie herausgebracht, allerdings sind die Bücher 2017 neu aufgelegt worden und liefen vorher bereits unter einem anderen Namen. 1. Der Schwarze Schmetterling (2017) / Butterfly Code (Shelter) 2. Das dunkle Haus (2017) / Seconds Away (Seconds Away) 3. Das geheimnisvolle Grab (2017) / Found Der 14-jährige Mickey Bolitar muss notgedrungen bei seinem Onkel Myron Bolitar, dem Bruder seines Vaters wohnen. Die beiden Brüder hatten über Jahre keinen Kontakt mehr gehabt. Nachdem nun Mickeys Vater bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen ist, bleibt ihm nicht anderes übrig, als zu seinem Onkel zu ziehen. Denn seine Mutter hat den Tod ihres Mannes – Mickeys Vater – nicht verkraftet und befindet sich zur Zeit in einer Entzugsklinik. Mickey hat keinen guten Kontakt zu seinem Onkel, er gibt ihm zum Teil die Mitschuld am Tod seines Vaters. Das einzige was die beiden miteinander verbindet, ist die Leidenschaft zum Basketball, denn Mickey ist ein sehr guter Spieler und sein Onkel wäre fast Profibasketballer geworden. Mickey muss sich in der Stadt und auf der neuen Highschool erst einmal zurecht finden. Dort schließt er allerdings schnell Freundschaft mit zwei Außenseitern, der selbstbewussten Ema und dem leicht durchgeknallten Löffel( Arthur). Auch Rachel mit der er ein Referat für Geschichte vorbereiteten muss, wird seine Vertraute. Zudem lernt er Ashley kennen, in die er sich verliebt. Doch das Glück währt nicht lang, denn Ashley verschwindet von einem zum anderen Tag, ohne eine Nachricht zu hinterlassen. Als Mickey sich auf die Suche nach Ashley macht, helfen seine Freunde ihm. Dabei kommt immer wieder ein schwarzer Schmetterling in Form von Bilder, Tatoos etc. ins Spiel. Mickey zieht es immer wieder zu einem alten Haus hin, in dem eine alte Frau lebt, die von allen nur die „Hexe“ genannt wird und die allen Kindern der Gegend über Jahrzehnte in Angst und Schrecken versetzte. Auch Mickey fühlt sich in ihrer Nähe nicht sehr wohl. Seine Einstellung ändert sich jedoch, als sie ihm sagt, dass sein Vater noch leben würde. Seine Neugier ist geweckt. Eine spannende und gefährliche Suche nach Asley und seinem Vater beginnt. Fazit: Mit “ Der schwarze Schmetterling“ ist Harlan Coben ein guter Einstieg in seine Jugend-Thriller- Reihe gelungen. Der Autor schreibt sehr spannend, so dass man das Buch nicht aus der Hand legen möchte. Dies ist gerade bei Jugendlichen wichtig, denn sie verlieren ansonsten schnell das Interesse. Man merkt, das Harlan Coben in der „Thrillerbranche“ kein unbeschriebenes Blatt mehr ist, denn er hat ein sehr gutes Dramaturgie-Verständnis. Die Geschichte nimmt an einigen Stellen richtig Fahrt auf und Wendungen entstehen, mit denen ich so nicht gerechnet hätte. Auch gibt es mehrere parallel laufende Handlungsstränge, die der Autor geschickt zum Ende hin zusammen führt. Natürlich lässt er zum Schluss Fragen offen, die im zweiten Band “Das dunkle Haus“, vielleicht beantwortet werden. Die Geschichte selbst wird aus der Sicht von Mickey Bolitär erzählt, dadurch hat man hat immer das Gefühl inmitten des Geschehens zu sein. Mit der Hauptfigur Mickey hat der Autor einen sehr interessanten Protagonisten kreiert, auf dessen Weiterentwicklung man gespannt sein darf. Auch die Nebenrollen (wenn sie denn überhaupt Nebenrollen sind) haben Charme und Charakter und das, obwohl – oder gerade weil Sie Außenseiter der Schule sind. Harlan Coben hat einen packenden und spannenden Krimi geschrieben, der nicht nur für Jugendliche, sondern auch gut für Erwachsene geeignet ist. Auf die Nachfolgebände darf man gespannt sein. Absolute Leseempfehlung !!! Besten Dank an den Cbt Verlag für das Rezensionsexemplar.