Leserstimme zu
Tote Mädchen lügen nicht - Filmausgabe

Das Buch konnte ich nicht mehr aus der Hand legen!

Von: sk
06.08.2017

Als Clay Jensen aus der Schule nach Hause kommt, findet er ein Päckchen mit Kassetten vor. Er legt die erste in einen alten Kassettenrekorder, drückt auf »Play« – und hört die Stimme von Hannah Baker. Hannah, seine ehemalige Mitschülerin. Hannah, für die er heimlich schwärmte. Hannah, die sich vor zwei Wochen umgebracht hat. Mit ihrer Stimme im Ohr wandert Clay durch die Nacht, und was er hört, lässt ihm den Atem stocken. Dreizehn Gründe sind es, die zu ihrem Selbstmord geführt haben, dreizehn Personen, die daran ihren Anteil haben. Clay ist einer davon ... Wie man auf dem Cover zu sehen kann ist Clay mit Kopfhörern und im Hintergrund Hannah Baker, die verblasst dargestellt ist und direkt auf den Betrachter schaut. Das Cover der Filmausgabe ist ziemlich interessant. Ich besitze jedoch nicht die Filmausgabe: Das Cover ist sehr schlicht gehalten. In der Mitte des Covers ist der Schriftzug des Buches zu sehen und in den Lücken in grellem grün eine Strichliste. Es sind insgesamt 13 Striche. Wenn man sich natürlich das Inhaltsverzeichnis bzw. die Beschreibung durchliest, erkennt man direkt die Verbindung zum Inhalt. Die 13 Striche stehen für die 13 Gründe, die zu dem Selbstmord von Hannah Baker geführt haben. Für die 13 Personen, die daran ihren Anteil haben. Das Cover gefällt mir insgesamt ziemlich gut. Der Inhalt ist natürlich etwas, was sich sehr wenige Autoren trauen in Ihren Büchern als Hauptthema oder als Leitfaden zu nehmen. Der Leser werden die Gründe, die zum Selbstmord von Hannah Baker geführt haben, offengelegt. Es sind Gründe, die einer selber erlebt hat. Der Leser begleitet Clay genau dabei. Ich habe mich beim Lesen gefühlt, als ob ich hautnah dabei gewesen wäre. Jay Asher hat sehr flüssig die dem Leser die Handlungsstränge offenbart. Für mich war es sehr einfach diesem zu folgen. Ich habe die ganzen Emotionen, die Clay Jensen durchlebt hatte, selber beim Lesen gespürt. Das Buch lässt sich mit der Serie bei Netflix nicht vergleichen. Ich finde das Buch, wie es im Orginal ist, echt toll. Das war das erste Buch was ich innerhalb von zwei Tagen durchgelesen habe. Ich konnte es einfach nicht aus der Hand legen. Die Geschichte ist wirklich sehr berührend und macht nachdenklich. Ich selber hab mich mit dem Thema nachdem ich das Buch beendet hatte, sehr beschäftigt. Es ist schade, dass ich dieses Buch erst durch den Hype auf die Serie kennengelernt habe. Wer dieses Buch noch nicht gelesen hat, der sollte es auf jeden Fall tun. Ich kann es euch nur ans Herz legen. Deshalb bekommt das Buch "Tote Mädchen lügen nicht" von Jay Asher 5+ von 5 Punkte.