Leserstimme zu
Die Blausteinkriege 2 - Sturm aus dem Süden

Fantasy aus deutschen Landen, die man auf gar keinen Fall verpassen sollte!

Von: Melanie Frommholz
21.08.2017

Mit „Sturm aus dem Süden“ entführt uns T.S. Orgel erneut in seine facettenreiche und gut durchdachte Welt. Der Kampf um Macht und Rohstoffe spitzt sich gefährlich zu, und die Story bekommt durch neue Parteien im Machtgefüge weitere Dimensionen. Das hält die Story abwechslungsreich und spannend. Zumal die Trennlinie zwischen Freund und Feind nicht immer klar und deutlich verläuft. Nicht selten dienen die Figuren mehr als nur einem Herrn, was zu packenden Wendungen, aber auch zu bitteren Abschieden führt. Der Schwerpunkt liegt diesmal - wie der Titel schon richtig vermuten lässt - im Süden und damit auch auf den dortigen Erzählsträngen und Figuren. Und auf Krieg und Kampf. Im Macouban laufen die Fäden zusammen, unsere Helden sind mittendrin. Der 2. Band der „Blausteinkriege“ ist klar actionlastig. Doch Kämpfe und übrige Handlung bleiben in Balance, denn T.S. Orgel trägt den Leser immer über eine atmosphärische und lebendige Erzählweise mitten hinein in die Geschichte und an die Seite der Charaktere. Erneut verbinden sich dabei die Teile der beiden Autoren Tom und Stefan Orgel, die sich hinter T.S. Orgel verbergen, zu einer stimmigen Einheit, die nicht erkennen lässt, wo ein Part endet und ein anderer beginnt. Die Mischung aus uralter Magie, Politik und Krieg, aus ernsten Momenten, Todesgefahren und dem gut platzierten schwarzem Humor der Figuren macht aus „Sturm aus dem Süden“ eine gelungene Fortsetzung der Blausteinkriege. Fantasy aus deutschen Landen, die man auf gar keinen Fall verpassen sollte!