Leserstimme zu
Das Kind in dir muss Heimat finden

Ein Arbeitsbuch, das wirklich etwas verändern kann

Von: Sonja
24.08.2017

Dieses gerade erschienene Buch macht auch durch das große A4-Format schon den Eindruck eines Arbeitsbuches. Und auch dieses kann unabhängig von Hauptbuch „Das Kind in dir muss Heimat finden: Der Schlüssel zur Lösung (fast) aller Probleme“ bearbeitet werden. Frau Stahl unterscheidet ebenfalls zwischen dem inneren Kind und dem Erwachsenen. Beim inneren Kind unterscheidet sie jedoch das Schatten- und das Sonnenkind. „Das Schattenkind steht für unsere negativen Kindheitsprägungen, die uns in unserem Leben immer wieder Frust und Verdruss bescheren können.“ Im ersten Kapitel geht es das Schattenkind und was es ausmacht. Das Sonnenkind steht für all die „gesunden starken und fröhlichen Persönlichkeitsanteile„. Im dritten Teil des Buches geht es darum, diese Anteile zu entdecken. Im mittleren Teil geht es um den inneren Erwachsenen und wie er gestärkt werden kann. Er ist der „wichtigste Gehilfe zur Reflexion und Problemlösung„. Ich finde die Teilung des inneren Kindes einerseits etwas streng und schwierig, andererseits aber hilfreich, um mithilfe der Übungen im Buch leichter Zugang zu den eigenen (positiven und negativen) Erfahrungen zu bekommen. Die Übungen zum inneren Erwachsenen bieten ein sehr gutes Rüstzeug dafür, sich mit den negativen Prägungen auseinander zu setzen. In allen Teilen des Buches gibt es viele unterschiedliche Übungen, Tipps, Beispiele und viel Platz für Notizen und Gedanken. Das Arbeitsbuch ist eine perfekte Ergänzung zum Arbeitsbuch zur Aussöhnung mit dem inneren Kind. Trotzdem hilft das Lesen der Bücher alleine nicht, wenn man sich nicht die Zeit und die Geduld für die Übungen – und sein inneres Kind – nimmt.