Leserstimme zu
In Liebe, Agnes

Die Rezension bezieht sich auf eine nicht mehr lieferbare Ausgabe.

Spannend auch ohne Blut und Tote

Von: Xirxe aus Hannover
18.11.2014

Kein Blut, keine Toten, überwiegend Briefe - und das sollen die Zutaten für einen fesselnden Krimi sein? Ja, das sind sie! Obwohl so gut wie alles, was einen guten Krimi ausmacht, fehlt, steigt die Spannung spürbar von Seite zu Seite an. Man vermutet, dass mehr hinter dem Ganzen steckt und als man es glaubt zu wissen, wird man wieder eines Besseren belehrt. An der Beerdigung von Agnes' Ehemann nimmt auch Henny teil, ihre frühere beste Freundin, die sie vor 19 Jahren das letzte Mal sah. Kurz darauf beginnt zwischen den beiden Frauen ein reger Briefwechsel, in dem Henny Agnes bittet, ihren Mann für sie umzubringen. Agnes willigt ein... Während in den ausgetauschten Briefen langsam der Mordplan Gestalt annimmt, lässt Agnes die Lesenden an ihren Erinnerungen an die gemeinsame Jugend teilhaben. Und nach und nach beginnt man zu ahnen, dass doch nicht alles so eindeutig ist wie es scheint. Oder vielleicht ist es auch ganz ganz anders. Toll gemacht, nur leider hat man es viel zu schnell gelesen.