Leserstimme zu
Jede Liebe führt nach Rom

Die Rezension bezieht sich auf eine nicht mehr lieferbare Ausgabe.

Via Dell Amore jede Liebe führt nach Rom ist eine zauberhafte Geschichte , welche jeden Leser in seinen Bann zieht

Von: MickyParis27
10.09.2017

Die Story: Alice ist eine 20 Jährige Amerikanerin, die 3D-Design und 3D-Druck studiert. Sie selber kommt aus einer Familie, wo alle Mitglieder etwas großes und wertvolles für die Gesellschaft geleistet haben. Sie ist eben das " schwarze Scharf " oder besser gesagt, das " rote Scharf" in Ihrer Familie. Als ein Professor zu ihr sagt, sie solle etwas besonderes in den Semesterferien unternehmen, einfach mal raus und die Welt erkunden, verschlägt es sie nach Rom. Ihr Freund ist darüber natürlich nicht begeistert, aber das tut nichts zur Sache, denn Alice muss ihren Weg alleine finden. Und so verschlägt es sie nach Rom, wo sie Studenten aus Großbritannien kennenlernt. Und mit Gus verbringt sie viel Zeit und lernt Rom und sich selber kennen. Sie schläft unter freien Himmel auf einem Friedhof, fährt mit einem Mofa durch Rom und muss sich vor der Polizei in Acht nehmen. Dabei vergisst sie auch ihren Freund in Amerika... Die zweiten in die es in dieser Geschichte geht sind Meg und Alec. Beide sind seit 20 Jahren verheiratet und haben Kinder, aber sie haben seit gefühlten 20 Jahren kein ernstes Gespräch mehr geführt. Sie reisen nach Rom, nicht um sich selber zu erfinden oder ihre Liebe aufzufrischen, sondern wegen einer blauen Fliese. Vor langer Zeit, es war ihre Hochzeitsreise, haben sie diese blaue Fliese aus dem Hotelzimmer mitgenommen und nun wollen Sie ihr Haus mit diesen Fliesen neu umgestalten. Deswegen sind sie in Rom. Aber es läuft nicht alles glatt. Sie finden den Fliesenhändler nicht, werden entführt, gelangen in einen Slum und letztendlich trennen sich die beiden. Hier hat Rom in der Liebe wohl versagt, oder? Oder wie erklärt man sich das Wiedersehen mit dem ehemaligen Hotelangestellten, der in während der Hochzeitsreise mit Meg geküsst hat? Und die dritte im Bunde sind Constance und Lizzy aus England. Constance hat ihren Ehemann vor kurzen verloren, welche Lizzys Brunder war. Beide waren nach Rom, da Henry in seinem Abschiedsbrief mitgeteilt hat, seine Asche solle in den Fluss von einer bestimmten Brücke gestreut werden. Doch Constance kann es nicht. Vielmehr erinnert sie sich daran, wie sie Henry kennengelernt hat und dass sie gar nicht die Liebe seines Lebens war, sondern ihn ihrer besten Freundin Gina! Als sie dann noch Gina trifft und erfährt, dass diese ganz in der Nähe der Brücke wohnt, ist für Constance ganz klar, dass Henry eine Affäre mit ihr während der gesamten ehe hatte. Oder doch nicht? Und wie kann Lizzy sie davon überzeugen, dass ihr Bruder nur sie geliebt hat, denn immerhin, blieb sie ihr lebenlang doch Single. Und wie gehören alle drei Geschichten zusammen? Meine Meinung und Fazit Es ist eine Geschichte, die die Schicksale der drei Generationen zusammenbringt, welche auf irgendeiner Weise miteinander verbunden sind. Jeder Leser findet sich in einer der Generationen der Liebe wieder. Die Geschichte ist sehr leicht und nicht sehr anspruchsvoll, und doch kann man sich leicht in sie verlieren. Jeder der schon einmal in Rom war, wird sich an der ein oder anderen stelle wieder finden. Wie der Autor die Stadt beschreibt mit seinen Worten, lässt einen träumen. Vor allem kann man sich sehr genau vorstellen, was die einzelnen Personen empfinden, da es bestimmt jeden von uns schon mal so erging. Manchmal stellt man sich vor, wie es ist, wenn man einfach mal spontaner ist, sich nicht in einen Zug setzt und seinen Termin wahrnimmt oder einfach mal etwas wagt. Aber man lernt auch, wie wichtig es ist, mit seinem Partner zu reden und zuzuhören, nicht das es so endet wie bei Meg und Alec. Der Schreibstil ist sehr gut verständlich und die Kapitel sind nicht sehr lang ( wem geht es auch so, dass er lediglich von Kapitel zu Kapitel liest?) Ich fande es auch leicht, mir die Stadt vorzustellen auch wenn ich mich dagegen sträube zu sagen, dass Rom die Stadt der Liebe sei ( - nein, das ist einfach Paris). Auch möchte ich es sehr, dass es ab und an, etwas geschichtliche Fakten gab. Wie z.B. wann ist Rom entstanden, welche Kaiser gab es und wie kam der Opilisk dort hin. Ein tolles Buch, welches einen für ein paar Stunden in eine wunderschöne Stadt entführt.