Leserstimme zu
Sternenstaub

Schwacher Anfang, super Ende...

Von: Marinas Bücherwelt
07.10.2017

Vor langer, langer Zeit lebten die drei Göttinnen Luna, Celene und Arianrhod, die die Krönung einer neuen Königin feierten und sie schafften drei Sterne als Geschenk für die Königin. Doch dann erschien die böse Nerezza und wollte die Sterne für ihre dunkle Macht nutzten. Die drei Göttinnen ließen die Sterne auf die Erde fallen und hofften auf sechs Auserwählte, die die Sterne irgendwann zusammenfinden und vor der bösen Göttin verstecken könnten... Die sechs Auserwählten: Sasha, Bran, Riley, Sawyer, Annika und Doyle haben auf der Insel Korfu zusammengefunden und die erste Schlacht gegen Nerezza wurde geschlagen und sie konnten den ersten Stern finden und verstecken. Die weitere Reise führte sie nach Capri, wo sie den zweiten Stern fanden und auch die nächste Schlacht für sich entscheiden konnten. Nun sind die sechs nach Irland gereist, wo sie den letzten Stern, den Stern des Eises, vermuten. Sie ziehen in das Haus von Bram und erfahren, dass Bram und Doyle eine viel tiefere Verbindung zu einander haben, als sie ursprünglich geglaubt haben. Im sagenumwobenen Irland kommen sich nun Doyle und Riley näher. Die starke Archäologin Riley, die sich in einen Werwolf verwandeln kann, gerät in eine gefährliche Situation und wird von Doyle gerettet. Obwohl sie sich näherkommen, bleibt Doyle doch der geheimnisvolle der sechs und er hat sein Herz vor langer Zeit verschlossen... Mit "Sternenstaub" schließt Nora Robert nun ihre Sternen Trilogie ab. Der letzte Teil schließt gleich an den zweiten Teil an und da die Serie sehr den einzelnen Teilen aufbaut, ist es hier ratsam, die Serie in der richtigen Reihenfolge zu lesen. Bei diesem Teil zieht sich der Anfang des Buches recht langsam dahin. Auf den ersten 150 Seiten passiert recht wenig. Er danach nimmt das Buch an Fahr auf. Im letzten Teil sind nun Riley und Doyle im Fokus der Geschichte. Ihre Liebesgeschichte ist zwar recht schön zu lesen, dennoch setzt die Autorin in diesem Buch mehr auf den Fantasyplot als auf die Liebe. Wie auch schon in den anderen Teilen dieser Serie, haben nicht nur das Heldenpaar ihre Auftritte, sondern auch die vier anderen haben recht viel Platz im Buch. Der Schreibstil ist gewohnt gut, wobei es trotz des guten Stils gerade im ersten Teil des Buches zu Langeweile kommt, weil die Story einfach nur so dahinplätschert. Zum Schluss wird es dann richtig spannend und das Finale ist gut gelungen. Fazit: Ein gute Abschluss der Sternen-Trilogie von Nora Roberts. Die Serie bietet trotz der kleinen Schwächen gute Unterhaltung. Diese Serie bietet eine gute Mischung aus Fantasie und Romantik, dennoch gibt es andere Serie von Nora Roberts, die mir besser gefallen haben.