Leserstimme zu
Ein Zuhause für Percy

Ein Zuhause für Percy

Von: Zeilengeflüster.
22.11.2017

Ich muss gestehen, dass ich dieses Buch anfangs wirklich nur wegen des supersüßen Covers haben wollte und mich dann erst mit der Geschichte befasst habe. Die Geschichte rund um Percy gleicht aufgrund des Schreibstils und der Erzählstruktur eher einem Kinderbuch, als Erwachsenenliteratur. Anfangs war es für mich merkwürdig und leicht befremdlich, mich in Percy, einen Mops, hineinzuversetzen und ich hatte sogar kurzfristig Bedenken, dass ich beim Lesen das Gefühl entwickeln würde, mir mir dem Fuß am Ohr zu kratzen oder mir irgendwelche, sonst unerreichbaren Körperteile abschlabbern würde, aber dies war definitiv nicht der Fall. Bis auf Kleinigkeiten war es gar nicht sooo abwägig, im Kopf eines Hundes zu stecken. Ob das aus mir jetzt einen sehr speziellen Menschen macht, mag ich nicht zu behaupten 😛 Wenn ihr ein leichtes, niedliches Buch für zwischendurch sucht, könntet ihr hier tatsächlich fündig werden, denn Percy und seine menschliche Familie sind absolut herzig und haben mir das eine oder andere Lächeln auf die Lippen gezaubert. Trotz der doch sehr leichten Geschichte, ohne viel Spannung sticht ein ganz besonderes Thema jedoch ganz stark in den Vordergrund: Die bedingungslose Liebe eines Tieres gegenüber seinem Herrchen/Frauchen und dies ist ein unglaublich tolles und auch erfrischendes Gefühl, zwischen all den Fantasygeschichten, Dystopien und CO. Wer jetzt keinen absoluten Bestsellerroman sucht, dem würde ich Percyss Story wirklich ans Herz legen, denn ich habe sie sehr gemocht. Von mir gibt es daher drei von fünf Sterne!