Leserstimme zu
Die Neunte Stadt

Ist okay, aber nicht perfekt.

Von: The Book & the Owl
25.11.2017

Am Valentinstag wird die Erde von Aliens angegriffen und bald darauf ist alles größtenteils zerstört. Plötzlich gibt es nur noch neun richtige Städte und die Entscheidungsschlacht steht bevor. Es werden uns eine Hand voll Helden angeboten, die sowohl charaktertechnisch als auch gesellschaftlich mehr als verschieden sind und auf den Schultern das Wohl und Schicksal dieser Welt ruht. Um ehrlich zu sein: Eigentlich verdient das Buch die vollen fünf Sterne. Aber – ja, jetzt das dicke Aber – : Mir war das alles zu technisch, was das Buch für mich persönlich sehr langweilig gemacht hat. Ich war wirklich froh, als ich diese gut 800 Seiten endlich hinter mir gebracht hatte. Der Plot war wirklich gut gesettet, ebenso die Charaktere glaubhaft und ausgereift, aber der komplette Roman hat so viel aufgrund der fast schon übertriebenen Detailverliebtheit des Autors sehr gelitten. Dennoch war es schön, einmal wieder einen Science Fiction Roman zu lesen, der vom Aufbau her an den guten alten Klassikern angelehnt ist. Der Schreibstil war angenehm flüssig, wenn auch ein bisschen – wie bereits erwähnt – von Details überzogen. Dennoch hat mir das Buch sehr gefallen. Aber mehr als drei Sterne ist leider von meiner Seite aus nicht drin. Aber da dieses Buch der Erstling von Black ist, habe ich die Hoffnung, dass es bei seinen nächsten Romanen besser wird. Für Science Fiction-Fans eine herzliche Empfehlung, für alle anderen wäre dieser Roman wahrscheinlich ein Griff ins Klo.