Leserstimme zu
Die Leute von Nr. 37

Paris mal anders ..

Von: sk
25.11.2017

Klappentext: Jedes Haus hat seine Geheimnisse. Seit über hundert Jahren steht Nummer 37 mit der türkisfarbenen Eingangstür an einer abgelegenen Pariser Straßenecke. Hinter ihren Mauern leben völlig normale Menschen. Jeder mit seinen ganz eigenen Träumen und Ängsten, Wünschen und Affären. Auf dem Flur grüßt man sich und geht seiner Wege. Doch dann entbrennt ein Streit über die Frage, wer in die leer stehende Wohnung im dritten Stock einziehen soll. Und plötzlich prallen die Leben der Bewohner mit voller Wucht aufeinander … Meine Bewertung: Zum Cover: Zu sehen sind mehrere Häuser und der Eiffelturm, der dem Betrachter direkt ins Auge fällt. Die Szenerie lässt sich direkt mit Paris verbinden. Somit ist das Cover auf die Thematik des Buches zugeschnitten worden. Erst im Nachhinein, bzw. beim Lesen des Klappentextes versteht man erst, wieso der Titel farblich durch türkisblau hervorsticht. Zum Inhalt: Dieser Roman thematisiert ganz grob gesagt Konflikte des heutigen Großstadtlebens. Außerdem werden Themen wie Ausländerhass, Terror, Vorurteile angerissen. Aber auch die Angst und Geheimnisse spielen in diesem Roman eine wichtige Rolle. Der Leser verfolgt Edward, der nach dem Unfalltod seiner Schwester nach Paris zu einer Freundin flüchtet. Nach und nach lernt man die weiteren Bewohner des Hauses Nr.37 kennen. Dazu gehören Frédérique, die im Vorderhaus einen Buchladen betreibt, Madame Marine, die seit über 30 Jahren die Gardienne und Frisörin des Hauses ist, César, der Bankangestellter und Vorsitzender der Eigentümergesellschaft, seine Frau Chantal, die Bibliothekarin ist, Anaïs, die früher Kindergärtnerin war und deren Ehemann Paul. Dann zieht in die leere Wohnung ausgerechnet ein junges muslimisches Paar ein. Zum Schreibstil: Die Handlung ist sehr träge und langatmig, wodurch mir das Lesen dieses Buches besonders schwer fiel. Dieser Roman wird in verschiedenen Leseperspektiven geschrieben. Die Handlungsstränge waren zu vorhersehbar und die Protagonisten zu verwirrend. Mein Fazit: Dieser Roman konnte mich nicht überzeugen. Die Handlung war zu langatmig und zu vorhersehbar. Auch die Protagonisten waren verwirrend. Ich musste mich wirklich anstrengen diesen Roman überhaupt weiterzulesen und nicht abzubrechnen. Dementsprechend gebe ich diesem Roman 2 von 5 Sternen. Danke an das Bloggerportal und den Heyne - Verlag für die Bereitstellung des Rezensionexemplares!