Leserstimme zu
Wunderweiße Tage. Zwölf winterliche Geschichten

Rezension: Wunderweiße Tage

Von: x.mariereads
24.12.2017

Zu Beginn fällt natürlich die wunderschöne Gestaltung des Buches auf. Das Buch wurde mir viel Liebe zum Detail gestaltet, denn auch zu Beginn jedes Kapitels befinden sich kleine Schneeflocken und sogar das Lesebändchen wurde schön gestaltet. Auch die einzelnen Geschichten haben mir gut gefallen. Jede Geschichte hatte mit circa 15-20 Seiten genau die richtige Länge und die Geschichten waren sehr abwechslungsreich, denn aus jedem Bereich war etwas dabei. Mal war die Geschichte eher humorvoll, mal romantisch und manchmal eher gruselig. Mir haben die Kurzgeschichten „Die SchneeMama“ und „Der silberne Frosch“ am besten gefallen. Natürlich beziehen die Geschichten sich hauptsächlich auf Weihnachten, dennoch handelt es sich hierbei nicht um ein Buch, was man nur in der Vorweihnachtszeit lesen kann, sondern es ist auch noch in der Winterzeit allgemein passend. Passend zu den unterschiedlichen Geschichten wurden auch oft unterschiedliche Schreibstile der Autorin verwendet. Man hätte auch vermuten können, dass in diesem Buch Geschichten von unterschiedlichen Autoren gesammelt wurden. Auch die unterschiedlichen Schreibstile tragen zu einem abwechslungsreichen Lesevergnügen bei. Die Rezepte, die nach jeder Geschichte noch hinzugefügt wurden, finde ich auch sehr interessant. Jeanette Winterson gibt vor jedem Rezept noch eine kleine Einleitung, in der sie von der Herkunft des Rezepts erzählt oder von der Person, von der sie das Rezept hat. Dies verleiht dem Buch eine persönliche Note und man erfährt auch noch einiges über die Autorin, über die Herkunft von Weihnachten oder über andere Weihnachtstraditionen. Mit diesem Buch kann man sich angenehm die Zeit bis Weihnachten verkürzen und versüßen. Die Geschichten sind gut ausgearbeitet und abwechslungsreich gestaltet.