Leserstimme zu
Wunderweiße Tage. Zwölf winterliche Geschichten

Wunderschöne Geschichten für die Weihnachtszeit

Von: Ella Woodwater
09.01.2018

Ganz ehrlich? Ich habe lange kein Buch gelesen, dass mir so ans Herz ging. Weihnachten mag vielleicht vorbei sein, aber die Worte und Gedanken, die dieses Buch mir schenkten, wirken auch jetzt noch. Jede der zwölf Geschichten regte mich zum Nachdenken an und ja, auch die ein oder andere Träne kullerte mir über die Wange. Hier muss wohl gesagt sein, dass ich sehr nah am Wasser gebaut bin. Trotzdem gingen mir diese Geschichten auf eine ganz besondere Art und Weiße nahe. Ich weiß nicht, ob es an der weihnachtlichen Zeit lag oder weil ich vielen Punkten in diesem Buch einfach nur zustimmen kann. Ehrlich gesagt, kann ich mein Empfinden gar nicht richtig in Worte fassen. „Warum verliert sich das Wahre, das Wichtige so leicht zwischen Dingen, die fast gar keine Bedeutung haben?“ Wunderweiße Tage, S. 41. Diese Zitat drückt so viel aus und gibt gleichzeitig so viel über den Inhalt des Buches wieder. Jede dieser Geschichten ist ein Schatz, den man durchaus auch nach Weihnachten für sich behalten und teilen sollte. Die Rezepte habe ich ehrlich gesagt nur überflogen, für lecker befunden und dann meinem Freund untergejubelt. Ich hoffe, das er das ein oder andere mal für mich kochen wird. Weihnachten kommt ja schließlich schneller wieder, als gedacht, oder? Aber die Geschichten dazu habe ich gelesen. Sie waren nicht nur interessant, sondern gaben mir auch noch einen Einblick in eine ganz andere Zeit. FAZIT? Wunderweisse Tage war ein super schönes und berührendes Buch über Weihnachten und die wahren Werte, die wir in unserem stressigen Alltag nur allzu schnell vergessen. Ich war verzaubert und nächstes Weihnachten wird mich dieses Buch definitiv wieder begleiten, so viel ist sicher.