Leserstimme zu
Die 100 - Rebellion

Guter Jugendroman der mich wunderbar unterhalten hat

Von: Buchwesen
23.01.2018

Hierzu wieder der Hinweis, das Buch ist ganz anders als die Serie im TV, andere Charaktere die wichtig sind und die Handlungen weichen enorm von einander ab! Da es sich um den vierten Teil handelt, kann ich nicht versprechen ohne Spoiler zu schreiben, daher bitte vielleicht doch erst mal nicht weiter lesen und vorher die Rezensionen zu den ersten drei Bänden kurz zu lesen! Rezension zu Band I „Die 100“ Rezension zu Band II „Die 100 – Tag 21“ Rezension zu Band III „Die 100 – Heimkehr“ Die Handlung knüpft quasi direkt an den dritten Band an, es gibt einen kurzen Rückblick am Anfang und zwischendrin gibt es auch noch mal kleinere Rückblicke. Dies macht es einen sehr einfach wieder in die Geschichte einzusteigen und man ist schon nach einer Seite direkt wieder mitten zwischen den Clarke und ihren Freunden. Rückblicke im Verlauf eines Buches können schon mal schnell nervig und unnötig lang werden, aber hier ist es wirklich kurz und auf das Wesentliche beschränkt, so dass es den Lesefluss nicht gestört hat. Die Kapitel sind sehr kurz gehalten und werden wieder aus der Sicht eines Charakters erzählt. Aus der Sicht von Clarke, Bellamy, Wells und Glass. Der Schreibstil ist wieder sehr gut, flüssig und einfach zu lesen. Glass war in den ersten beiden Bänden mein Lieblingscharakter, im dritten Band war ich enttäuscht, dass sie zu kurz kam und ohne Bedeutung war. Und hier im vierten Band war sie wieder mein Lieblingscharakter, sie war wieder mitten drin und hatte eine tragende Rolle die auch richtig spannend war. Manchmal dachte ich, dass Sie zu der Sekte übertritt. Bei Clarke und Bellamy stand nur ihre Beziehung im Vordergrund mit einem romantischen Ende. Hier waren die Beiden irgendwie überflüssig. Clarke trug am wenigsten zur Handlung bei, Bellamy hat da wenigstens noch ein bisschen was beigetragen. Wells, war mittendrin und hat versucht als Mitglied die Sekte zu infiltrieren, was ihm am Schluss gelingt, aber auch nicht mehr wesentlich zur Handlung beiträgt. Die Story ist toll, wieder stehen die Kolonisten vor den Problemen mit den Erdgeborenen. Eine Gruppierung die sich „Die Beschützer“ nennen, stellen sie vor große Probleme. Das Camp wird zerstört und Jugendliche werden getötet oder verschleppt. Bellamy, dessen Schwester auch zu den Entführten zählt verfällt direkt wieder in seine impulsive Natur und will sofort, am liebsten alleine die Entführten retten. Etwas irreführend ist im Klappentext „ (…)Eine Sekte hat sich in ihrer Mitte gebildet, die möglichst viele Anhänger gewinnen möchte (…)“ Denn die Sekte hat sich aus Erdgeborenen gebildet und nicht aus der Mitte der Kolonisten. Die Story hat jedenfalls noch Potential nach oben, hier hätte noch viel mehr ausgeschmückt werden können und auch ging alles in allem irgendwie zu schnell. Ein bisschen mehr Spannung hätte dem Buch gut getan. Angedacht war der dritte Band als finaler Band und es passte auch als Abschluss, den vierten Band hatte ich gar nicht mehr erwartet. Er ist interessant und gut, aber hätte jetzt nicht mehr sein müssen. Trotzdem hat mich dieser Band wieder gut unterhalten. Ich mag diese Serie einfach, aber ich bin der Meinung jetzt muss aber auch nicht mehr ein fünfter Band folgen.