Leserstimme zu
Tödlicher Ruhm

Hier werden schauspielerische Glanzleistungen gefordert!

Von: diebuchrezension
26.01.2018

Im Gegensatz zum letzten Band war dieser band zwar deutlich schwächer, aber deshalb nicht schlechter. Dieser Fall bleibt in New York und somit haben wir auch die normalen Ermittler wieder im Boot. Eve Dallas, Roarke, aber auch Peabody, McNab, Mavis; Leonardo, Nadine Furst und Dr. Mira sind zu einer Dinnerprty eingeladen. Eigentlich wäre das nichts besonderes. Doch hier geht es im den Icove-Fall, der gerade verfilmt wird. Deshalb haben wir Schauspieler/Innen, die den wahren Charakteren sehr ähnlich sind. Das hat mir besonders gut gefallen. Am Anfang ging es nur um das Aussehen, doch im Laufe des Buches zeigt sich, dass das Aussehen zwar die äußere Erscheinung wiederspiegelt, aber einen hässlichen Charakter nur kurzzeitig überdecken kann. So wird K.T. Harris, die Schauspielerin, die Delia Peabody spielt, tot im Pool treibend gefunden. Ein Schock, war es ein Unfall? Ein Mord? Was befindet sich hinter der glitzernden Fassade der ganzen Hollywood-Crew? Im Laufe des Buches werden viele Geheimnisse ausgedeckt. Jeder Charakter ist wichtig und trägt dieses Mal auch aktiv zur Aufklärung des Falles bei. Auf der einen Seite hat es mir natürlich gut gefallen, dass Eve in diesem Band nicht so stark belastet wurde, sondern dass sie auch mal ein wenig entspannter an einen Fall herangehen konnte. Auch die Alpträume nehmen, seit ihrem Besuch in Dallas nicht unbedingt zu. Natürlich sind das erfreuliche Nachrichten, aber gerade dieses Eintauchen in den Charakter Eve Dallas machte die vorigen Bände so spannend. Dieser band war sehr weich und für meine Verhältnisse ein wenig zu sehr im Weichspülprogramm geschrieben. Auch hatte ich in diesem Band anfangs das Gefühl, dass Eve sich einfach in die Rolle der reichen Ehefrau gefügt hat. Dieses Gefühl hat sich - Gott sei Dank - im Laufe des Lesen gelegt.  Zusammenfassend war dieser Band gut, aber eben nicht überragend. Ich hoffe, dass der nächste Band wieder ein wenig späktakulärer wird.  https://diebuchrezension.de/#/books/book/143