Leserstimme zu
Die schwarze Dame

Ein Ermittler der einem ans Herz wächst

Von: vickis_books
04.03.2018

Dies war tatsächlich mein erstes Buch von Andreas Gruber. Ich muss sagen das ich wirklich positiv überrascht bin, es hat so viele tiefgründige Dinge über Prag beinhaltet, das man wirklich merkt wie der Autor recherchiert hat. Richtig toll an dem Buch finde ich die Einleitung von Andreas Gruber, wie er denn überhaupt zu diesem Buch gekommen ist. Das macht den Autor wirklich wahnsinnig sympatisch. Ein weiterer Pluspunkt für das Buch ist die kleine Karte am Anfang von Prag im 19. Jahrhundert. Sowas hat man selten in einem Thriller, umso überraschter war ich als ich die Ansicht von Prag sah. Der Schreibstil ist wirklich flüssig. Man kommt schnell ins Buch hinein. Ein wenig schwierig war es für mich bezüglich des Themas mit der Kunst. Ich interessiere mich nicht wirklich für Gemälde und habe keine Ahnung davon. Jedoch trat dieses nicht Wissen in den Hintergrund, weil der Autor Andreas Gruber einen wirklich gut die Dinge verständlich gemacht hat. Man lernt eben nie aus. In der Mitte des Buches ging es dann auch so wirklich mit den Thriller-Elementen los. Am Anfang wurde erstmal so die gesamte Story geschildert und der Hauptaugenmerk lag bei Peter Hogart, bis dann eine weitere Protagonistin ins Buch kam. Der Protagonist Peter Hogart war mir sehr sympatisch. Er hat in seinem Leben schon als vieles gearbeitet, doch nun ist er selbständiger Privatermittler, der sich auf Versicherungsbetrug spezialisiert hat. Aber der nächste Fall sollte für ihn nicht nur in einem Versicherungsbetrug enden. Fazit: Andreas Gruber hat mit diesem Prager-Thriller über Peter Hogart ein wirklich gutes Buch geschrieben. Das Ende war für mich überraschend. Ein rundum gelungener Thriller mit tollem Cover, schönem flüssigen Schreibstil und einem Ermittler der einem ans Herz wächst.