Leserstimme zu
Monument 14: Die Flucht (2)

Spannende Protagonistenwahl!

Von: All These Special Words
02.03.2015

Diese Rezension ist Teil einer Trilogie-Rezension, daher stimmen die Abschnitte zu Inhalt und Schreibstil sowie natürlich das Gesamtfazit mit den anderen beiden Rezensionen überein! Worum geht’s? Zusammen mit 14 anderen Jugendlichen kann der schüchterne Dean aus Colorado vor einem Hagelsturm in ein Einkaufszentrum flüchten. Sie haben keine Ahnung, was vor sich geht, bis sie schließlich einen alten Fernseher finden, der funktioniert. Das, was sie in den Nachrichten hören, schockiert sie zutiefst: Die Ostküste der USA wurde von einem Tsunami heimgesucht, durch das nachfolgende Erdbeben hat es ein Leck in einer Chemiefabrik in ihrer Heimatstadt gegeben. Nun müssen die Jungs und Mädchen um das nackte Überleben kämpfen und ihr Einkaufszentrum um jeden Preis abdichten und verteidigen, scheint es doch die einzige, sichere Zuflucht in ganz Colorado zu sein. Schreibstil Emmy Laybourne hat ein unglaubliches Talent dafür, einfach, aber auch packend zu schreiben. Die Bücher ließen sich verschlingen wie nichts und die Einteilung in eher kürzere Kapitel ließ mich häufig noch länger wachbleiben als geplant. Der Schreibstil ist nicht poetisch, aber er passt perfekt zum Szenario und kann Deans Welt wunderbar einfühlsam schildern. Update nach Buch 3: Da ich alle drei Bücher so schnell hintereinander weg gelesen habe, fand ich den Schreibstil im dritten Buch irgendwann anstrengend. Ich empfehle ich also, ein bisschen mehr Zeit zwischen den Büchern vergehen zu lassen. Meine Meinung zu Teil 2 (Die Flucht) Der zweite Teil hat mir leider nicht ganz so gut gefallen wie der erste. Dieses Mal wird aus Alex und aus Deans Sicht erzählt, was ich als Grundlage sehr spannend fand. Besonders Alex mochte ich im ersten Teil ja sehr gerne, so dass ich wirklich gespannt auf die Abschnitte aus seiner Sicht gewesen bin. Die fand ich auch ganz gut, allerdings hätte ich mir noch ein bisschen mehr analytisches Denken gewünscht, um sie perfekt zu machen. So haben sie sich nur gering von Deans Erzählen unterschieden, was dem Ganzen nichts Besonderes mehr gegeben hat. Die Charaktere haben teilweise eine Entwicklung mitgemacht, manchmal war sie mir allerdings etwas zu schwach. Insgesamt hatte ich eher das Gefühl, dass die Autorin mit diesem Buch möglichst schnell fertig werden wollte. Die Liebe zum Detail in der Charakterentwicklung hat mir hier etwas gefällt. Gegen Ende hatte ich das Gefühl, dass man aus der Reihe auch gut einen Zweiteiler hätte machen können. Es fühlte sich an, als hätte die Reihe einen würdigen Abschluss erreicht. Ein dritter Teil wurde nur nötig, nachdem im letzten Kapitel noch etwas eingeworfen wurde, was den Leser und die Charaktere zum Handeln bewegt. Alles in allem hat mir der zweite Teil natürlich trotzdem ganz gut gefallen, die Punkte, die ich genannt habe, waren „Meckern auf hohem Niveau“ – wie man so schön sagt. Nachdem ich jetzt die ersten beiden Bücher so schnell hinter einander gelesen habe, ist mir eigentlich eher nach einer Pause von der Reihe. Trotzdem werde ich dem Special zu Liebe den dritten Teil bald anschließen und hoffe, dass er sowohl inhaltlich als auch von der Entwicklung mehr zu bieten hat als Teil 2! Teil 2 bekommt von mir 4 von 5 Sonnen! Gesamtfazit zur Trilogie Insgesamt habe ich mit der spannungsgeladenen Monument 14 - Trilogie einige schöne Stunden verbracht. Sie ließen sich leicht und flüssig lesen, die Charakterentwicklung ließ jedoch von Buch zu Buch nach, so dass ich sagen muss, dass mir der erste Teil der Reihe auf jeden Fall am Besten gefallen hat. Zu meinen Lieblingsreihen gehören die Bücher leider nicht, dafür war mir die emotionale Seite nicht hoch genug. Ich könnte mir jedoch gut vorstellen, dass diese Bücher vor allem bei Jungs beliebt sind, wobei es natürlich auch Mädchen gibt, die sich über weniger "liebesbezogene" Romane freuen.