Leserstimme zu
Miracle Morning

Tolles Buch mit guten Ansätzen

Von: Running-Bodhi
23.03.2018

Mein Fazit: Ich war sehr gespannt auf dieses Buch. Im Großen und Ganzen ist das Buch eine Bereicherung. Das was vermittelt werden soll (wie man raus aus der Mittelmäßigkeit hin zum Erfolg in allen Lebensbereichen kommt) wird in diesem Buch gut erläutert. Die einzelnen Schritte und Tools um seinen Morgen bestmöglich für sein Ziel zu nutzen wurden hierbei gut zusammengefasst. Wer aber den typischen amerikanische Chaka Chaka- Stil nicht ausstehen kann, sollte sein Geld in ein anderes Buch investieren. Das Buch beginnt mit der persönlichen Geschichte des Autors. Das ist ganz interessant zu lesen, aber nicht wirklich zentral. Das Buch beinhaltet zum Einen diverse Teile einer Morgenroutine. Die werden ausreichend genau beschrieben, um in die Sache reinzukommen, nicht zu viel und nicht zu wenig. Miracle Morning baut sich zusammen aus den sogenannten Live S.A.V.E.R.S - den 6 Lebensrettern: Silcence – Stille Hier soll der Leser in sich gehen, um gut in den Tag zu starten. Dem Leser wird freigestellt, ob er eine kleine Meditation machen möchte, ein Gebet sprechen oder einfach „nur“ Atmen möchte. Affirmations – Affirmationen Das sind positive Glaubenssätze, die immer wieder laut gesprochen, unser Unterbewusstsein neu bzw. auf positiv programmieren sollen. Visualization – Visualisierung Dieses Kapitel erklärt, sich seine Ziele / Träume genau vorzustellen, so, als ob sie bereits eingetroffen wären. Auch ein „Visionboard“ kann dabei helfen, Träume Wirklichkeit werden zu lassen. Exercise – Bewegung Eine kurze Sporteinheit am Morgen soll den Kreislauf in Schwung bringen. Der Autor empfiehlt Yoga zu machen, was sich wunderbar mit der Mediation und den Affirmationen verbinden lässt. Reading – Lesen Als nächstes steht das Lesen eines Textes auf dem Programm. Es sollten Texte gelesen werden, die den Leser voran und seinem Traum ein Stückchen näher bringen sollen. Scribing – Schreiben Das gute alte Tagebuch kommt hier zum Einsatz. Es muss gar nicht viel sein, nur ein kleiner Abschnitt über die momentane Gefühlslage.Diese 6 Schritte sollen das Leben nachhaltig verändern! Ich praktiziere den Miracle Morning nun seit knapp einer Woche. Ich habe die 6 Lebensretter aber auf meine persönlichen Bedürfnisse zurecht geschnitten. Bei mir sieht das ganze etwas anders aus, der sportliche Teil kommt ausgiebiger vor. Ich stehe heute um 04:00 Uhr anstatt um 06:00 Uhr auf, praktiziere meine persönlichen Miracle Morning Punkte und merke, dass mir die festen Strukturen am Morgen gut tun. Sie helfen mir fokussiert in den Tag zu starten. Geben meinem Tag eine positive Richtung und helfen dabei dem bekannten Hamsterrad „wake up-work-sleep-repeat“ zu entkommen. Mein Tipp für diejenigen, die mit „Miracle Morning“ anfangen wollen: Einfach machen! Auch wenn man mal aussetzt, ist das kein Weltuntergang, wichtig ist es am Ball zu bleiben und den für sich passenden Weg zu finden. Ob mit Yoga, HIIT Workout, Laufen/Joggen, Zeitung lesen oder mit Romanen. Wichtig ist das der Morgen eine Struktur bekommt, dass man sich eine Stunde oder mehr nur für sich Zeit nimmt, um dann positiv in den Tag zu starten. Wem es besonders schwer fällt, sollte klein anfangen und zu Beginn erst einmal 30 Minuten früher aufstehen und diese 30 Minuten beispielsweise mit Stretching, To-Do Listen schreiben und frühstücken beginnen. Ich bin gespannt wie lange ich es mit der Morgenroutine durchhalte. Aktuell fühlt es sich gut an. Allerdings kenne ich auch meinen Körper. Als passionierter Ultraläufer, kann ich mir gut vorstellen, dass das Konzept bei mir nicht auf Dauer anzuwenden sein wird. Der Körper will dann irgendwann seine Erholung haben. Ich denke aber, dass es ein tolles Konzept mit den richtigen Impulsen ist, insbesondere für die persönliche Entwicklung. So bin ich mehr als gespannt, ob ich auch noch in einem halben Jahr das frühe und strukturierte Aufstehen durchhalten kann.