Leserstimme zu
Abels Tochter

Ganz gut, mit einigen Längen

Von: Lilly
06.04.2018

So spannend wie der erste Teil war es diesesmal leider nicht, aber trotzdem wurde ich gut unterhalten. Dieses mal geht es nämlich vorwiegend um Töchterchen Florentyna deren Leben wir als leser in diesem Band verfolgen. Es geht los mit ihrer Kindheit, dort begleiten wir sie durch die schönen und auch weniger tollen Abschnitte ihres Lebens und erleben mit wie sie langsam erwachsen wird. Sie ist ein sehr ehrgeiziger Charakter der mir aber sehr glaubhaft rüberkam. Florentyna ist es gewohnt zu kämpfen und sie hat auch Fehler gemacht aus denen sie gelernt hat. Sie verbindet eine besonders feste Beziehung zu ihrem Mann, das ich persönlich super fand. Wirkt sie auf den einen an manchen Stellen vielleicht etwas kühl, so zeigt sich doch hier wie vielschichtig sie doch ist. ihr Lebensweg ist auch nicht unbedingt leicht. Ich will hier aber nicht zu viel verraten. Wie gewohnt gibt es auch in diesem Teil wieder Ausflüge in die Geschäftswelt der oberen zehn Tausend und Kriesen, Intrigen ect. Manchmal gibt es deswegen einige Längen die mir das schnelle lesen etwas erschwert haben, aber das macht nicht wirklich viel aus. Der Schreibstil ist dem Genre angepasst. Auch fand ich besonders die Charaktere toll und glaubhaft dargestellt. Mittendrin gab es für mich einige Stellen die meinen Lesefluss etwas ausgebremst haben, aber das ist nur ein kleiner Minuspunkt, der mich persönlich gestört hat. Man sollte in jedem Fall den ersten Band gelesen haben, auch wenn hier wirklich viel Widerholt wird. Es ist für Fans von Familiensagas wirklich lesenswert. Wobei ir der erste Teil einen Tick besser gefallen hat.