Leserstimme zu
Ich will mich ja selbst lieben,

Eine praktische Anleitung für "The Work"

Von: Sonja
07.05.2018

Schon vor einiger Zeit habe ich über die Arbeit von Byron Katie gelesen. Dabei geht es darum, negativen Überzeugung durch einen Untersuchungsprozess laufen zu lassen. Dabei stellt man sich die folgenden vier Fragen: Ist das wahr? Kannst du mit absoluter Sicherheit wissen, dass das wahr ist? Wie reagierst du, was passiert, wenn du diesen Gedanken glaubst? Wer wärst du ohne den Gedanken? Danach geht es darum, die Aussage umzudrehen. Die Umkehrungen sind eine Möglichkeit, das Gegenteil von dem zu erfahren, was man für wahr hält. Es können mehrere Umkehrungen gefunden werden. Ich konnte mit den Fragen und Ideen zunächst nicht viel anfangen, bis ich nun auf ein Buch gestoßen bin: „Ich will mich ja selbst lieben, aber muss ich mich dafür ändern?“ von Ina Rudolph „Coching mit „The Work“ – Dieses Buch zeigt, wie Sie sich nicht mehr von anderen Menschen oder Umständen abhängig machen müssen und zu ihrem eigenen, wunderschönen Leben finden.“ Die Autorin stellt zunächst die Methode von Byron Katie vor und beschreibt dann anhand von 18 sehr unterschiedlichen Beispielen, wie diese in der Praxis anwendbar sind. Sie beschreibt, wie sie sich selbst und anderen durch The Work in stressigen Situationen und schmerzhaften Erlebnissen helfen konnte. Es macht Spaß, die einzelnen Geschichten zu lesen. Dabei geht es um negative Glaubenssätze, wie zum Beispiel: „Mir soll man nicht an den Karren fahren können“, „Ich muss schaffen, was ich mir vorgenommen habe“ oder „Ich muss mich erst ändern, bevor ich mich lieben kann“. Sie helfen zum einen, mehr über sich selbst und seine Gedanken herauszufinden. Immer wieder habe ich mich ertappt gefühlt. Zum anderen helfen sie, die Methode von Byron Katie besser zu verstehen und die Fragen zu verinnerlichen.