Leserstimme zu
Wächter und Wölfe - Das Ende des Friedens

Am Anfang verwirrend, aber dran bleiben lohnt sich!

Von: Sarah Rawrpunx
17.06.2018

Wächter und Wölfe ist der Start einer vielversprechenden Trilogie. Obwohl ich glaube, dass da doch mehr als drei Bücher kommen werden. Im Original heisst das Buch “Godblind” und hat überwiegend gute Kritik bekommen, dadurch bin ich auch neugierig auf die Geschichte geworden. Da soviel im Buch passiert kann die kurze Inhaltsangabe dem gar nicht gerecht werden. Daher sollte man sich bewusst sein, dass es nur einen Bruchteil von der Geschichte wider gibt. Im Grunde dreht sich alles um den Glauben der jeweiligen Völker, um Götter in deren Namen jeder seine Traditionen aber auch althergebrachte Methoden für Folter und Intrigen ausübt. Um es gleich klar zu sagen, hier wird nichts schön geredet und es fließt auch Blut. Verschnaufpausen findet man hier auch keine, da alles wirklich schlag auf schlag passiert. Jedes Kapitel wird aus einer anderen Sicht erzählt und anfangs ist es sehr schwer hier durch zu blicken. Zum Glück gibt es ein Glossar! Bei so manchen High Fantasy Geschichten geht manchmal der rote Faden verloren. Die Autoren verzetteln sich und man hat das Gefühl, es gehe nichts mehr weiter und kaum was erscheint logisch. Das ist bei Wächter und Wölfe nicht der Fall. Obwohl es wirklich sehr viele verschiedene Blickwinkel sind, zieht sich durch jede Geschichte der Faden hindurch. Alles bleibt miteinander verwoben, auch wenn das nicht sofort auf den ersten Blick ersichtlich scheint. Der Autorin ist hier ein spannender Auftakt gelungen.