Leserstimme zu
Mein Leben als Zucchini

Schicksalsschwer und doch humorvoll!

Von: Gute Seiten Schlechte Seiten
21.06.2018

Mit einer anrührenden Leichtigkeit trotz der inhaltlichen Schicksalsschwere folgte ich gern dem 9-jährigen Jungen in „Mein Leben als Zucchini“. So eint in dem Buch von Gilles Paris alle Kinder des Waisenhauses eine hoffnungslose Kindheit mit Drogen- und Alkoholmissbrauch der Eltern, Vernachlässigung und Lieblosigkeit, doch der humorvolle Versuch und kindlich naive Umgang damit gibt Hoffnung. Sehr glaubhaft berührt der junge Protagonist, wenn nicht nur er ungläubig, voller Staunen und Sehnen beobachtet, wie eine Mutter ihrem Sohn den Anorak zu macht und liebevoll die Mütze über die Ohren zieht. Nur die Namensänderung des Buches, früher „Autobiographie einer Pflaume“, nach Erscheinen des Filmes hat mich zunächst irritiert.